„Förder-Ranking 2009”: RWTH an der Spitze

Von: zva/ddp
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RWTH in Aachen wird Elite-Universität
Die Technische Hochschule Aachen ist seit 2008 deutsche Elite-Universität. Foto: dpa

Aachen. Die RWTH Aachen steht beim Förder-Ranking der Deutschen Forschungsgemeinschaft an der Spitze. Sie hat insgesamt 257 Millionen Euro eingeworben und damit die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München vom Spitzenplatz abgelöst.

Die LMU erhielt 249 Millionen Euro Drittmittel von der DFG und liegt nun auf Platz zwei. Mit deutlichem Abstand folgen die Universität Heidelberg (215,4 Mio. EUR), die Technische Universität München (200,4 Mio. EUR) und die Freie Universität (FU) Berlin (194,4 Mio. EUR). Freiburg, Karlsruhe, Erlangen-Nürnberg, Göttingen und die Humboldt-Universität Berlin komplettieren die Gruppe der zehn bewilligungsstärksten Hochschulen.

„Wir freuen uns außerordentlich über dieses Ergebnis”, erklärte RWTH-Rektor Ernst Schmachtenberg. „Für uns ist das Auszeichnung und Ansporn zugleich, die Arbeit in der eingeschlagenen Richtung fortzusetzen.” Allein in den Ingenieurwissenschaften warb die RWTH Aachen im Zeitraum von 2005 bis 2007 insgesamt 155,7 Millionen Euro ein.

Die Region Aachen-Bonn-Köln einschließlich des Forschungszentrums Jülich ist mit insgesamt 550 Millionen eingeworbener DFG-Mitteln die forschungsstärkste Region der Deutschlands. Die Regionen Berlin und München folgen mit je 520 Millionen Euro.

Die DFG ist Deutschlands zentrale Forschungsförderungseinrichtung. Ihre verausgabten Fördermittel betrugen im Jahr 2008 insgesamt 2,1 Milliarden Euro.

Darüber hinaus werden die Förderdaten zahlreicher Ministerien des Bundes, weiterer Förderorganisationen sowie der EU und - erstmals - auch des 2007 etablierten European Research Council berücksichtigt. Damit erfasst das neue DFG-Ranking nunmehr fast 90 Prozent aller eingeworbenen Drittmittel.
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