Fluchtpunkt Aachen: Alltag für Justiz und Polizei

Von: mku
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Auf vielen Bahnhöfen treffen Bundespolizei und Flüchtlinge oft zum ersten Mal aufeinander. Foto: imago/Christian Thiel

Aachen. Die neue Ausgabe unseres Justizforums „Recht im Zentrum“ beantwortet Fragen rund um das Thema „Flüchtlinge“.

Unter dem Titel „Fluchtpunkt Aachen – Alltag für Justiz, Polizei und Behörden“ werden am Mittwoch, 8. Juni, ab 18 Uhr im Justizzentrum Aachen am Adalbert­steinweg Experten sowohl aus ihrem Alltag berichten als auch Fragen des Publikums beantworten. Eine Anmeldung zur kostenlosen Veranstaltung ist erwünscht.

Viele komplizierte Fragen

Zum Thema: Die Städteregion Aachen ist insbesondere in den vergangenen Monaten zum Fluchtpunkt für viele Menschen geworden, die hier Schutz suchen. Nicht nur für diejenigen, die in ihrem beruflichen Alltag mit den Flüchtlingen in Kontakt kommen, führt dies zu vielen Fragen, sondern für alle von uns.

Beispiele:

Wie kommen die betroffenen Menschen nach Aa­chen bzw. in die Städteregion?

Wer koordiniert, wo, wann und wie sie unterkommen?

Wie wird sichergestellt, dass sie ausreichend versorgt sind?

Wer entscheidet wie und wann darüber, ob für den einzelnen Flüchtling eine Bleibeperspektive besteht?

Was passiert, wenn eine solche nicht besteht?

In der gemeinsam vom Verwaltungsgericht Aachen und dem Sozialgericht Aachen geplanten Veranstaltung, deren Medienpartner wie gewohnt der Zeitungsverlag Aachen ist, wird diesen spannenden Fragen nachgegangen.

Kompetente Referenten

Unsere Referenten – Experten der Ausländerbehörde, der Bundespolizei und der Gerichte – werden erläutern, welche Herausforderungen beim ersten Kontakt mit einem Asylsuchenden bestehen, wie ein Asylverfahren einschließlich des sich anschließenden Klageverfahrens abläuft, und welche verschiedenen Möglichkeiten bestehen, den Aufenthalt in der Bundesrepublik zu sichern.

Es wird auch darauf eingegangen werden, wie der weitere Verfahrensablauf bei Menschen ohne Bleibeperspektive aussieht. Und schließlich wird die Frage der praktischen und finanziellen Unterstützung von Flüchtlingen beantwortet.

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