Flucht in Handschellen: Gesuchter taucht in Broichweiden auf

Von: red/pol
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Wirksames Fahndungswerkzeug: Nach einem Blitzeinbruch in eine Herzogenrather Parfümerie hat die Polizei auch mit einem Helikopter nach den Tätern gefahndet. Archivfoto: Michael Jaspers

Aachen/Würselen. Der 22-jährige Mann, der am Sonntagabend bei einer Polizeikontrolle an der belgischen Grenze bei Lichtenbusch in Handschellen geflüchtet ist, ist am Montagabend in Würselen und Broichweiden gesehen worden. Seine Fesseln versuchte er dabei zu verstecken.

Wie die Bundespolizei am Dienstag mitteilte, entdeckten Passanten den Mann in der Nähe des Willy-Brandt-Ringes in Würselen und später an der Autobahnauffahrt Broichweiden in der Nähe der Autobahn 44. Von seinen Handschellen hatte er sich noch nicht befreien können - allerdings hatte er es geschafft, die ursprünglich auf dem Rücken gefesselten Hände vor den Körper zu ziehen. Mit einer gelben Plastiktüte bedeckte er die Fesseln.

Die sofort eingeleitete Fahndung der Landes- und Bundespolizei, auch mit Hilfe eines Hubschraubers, blieb erfolglos. Gegen den 22-Jährigen liegt ein Haftbefehl wegen Drogendelikten vor, hinzu kommen nun noch illegale Einreise und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Die Bundespolizei bittet die Bevölkerung um Hinweise zum Aufenthaltsort des 22-Jährigen. Er stammt aus Nordafrika, ist von südländischem Aussehen, rund 1,65 Meter groß und wird als „athletisch“ beschrieben. Er trägt vermutlich Jeans, eine schwarze Jacke, ein weißes T-Shirt und blaue Turnschuhe.

Wer den Mann sieht, soll sofort die Bundespolizei unter der kostenfreien Hotline 0800-6888000 oder jede andere Polizeidienststelle anrufen. Keinesfalls sollten Zeugen versuchen, den Mann festzuhalten.

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