FH will in Ostbelgien sichtbarer werden

Von: mgu
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Aachen. Die Fachhochschule Aachen eröffnet im Februar eine Geschäftsstelle in Eupen. Ziel sei es, die Aktivitäten in der Deutschsprachigen Gemeinschaft zu stärken, sagte FH-Sprecher Roger Uhle.

Die FH wolle nicht nur neue Studenten für ein Studium anwerben, sondern auch Partner der Wirtschaft werden. Uhle: „Wir unterstreichen, dass wir eine grenzüberschreitend operierende euregionale Hochschule sind und wollen unsere Sichtbarkeit erhöhen.“

Bereits im vergangenen Jahr hatte die FH mit der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens einen Kooperationsvertrag geschlossen. Der Ministerpräsident der DG, Oliver Paasch, hatte den Schritt als „Meilenstein für den Ausbau des Bildungs- und Wissenschaftsstandortes Ostbelgien“ bezeichnet.

Die Eupener Geschäftsstelle ist in Räumen des Robert-Schuman-Instituts an der Vervierser Straße angesiedelt. Ab Februar wird sie vier Tage geöffnet sein. Nina Pielen wird dort einerseits für die Studienberatung und andererseits für den Innovations- und Wissenstransfer zuständig sein. Man wolle Netzwerke schaffen und habe insbesondere mittelständische Unternehmen im Fokus, erklärte Uhle.

Was das praktisch heißt: Die FH würde gern mit ostbelgischen Betrieben kooperieren, beispielsweise sollen Studenten Praktika absolvieren oder ihre Bachelor- und Masterarbeit in einem Unternehmen schreiben können. „Für die Betriebe ist das eine Chance, neue Mitarbeiter zu gewinnen“, sagte Uhle.

Außerdem soll die FH bei den Firmen als Partner beworben werden. Ziel ist es, Unternehmen die praktische Expertise der Fachhochschule zu verkaufen. Der Bereich Luft- und Raumfahrttechnik habe beispielsweise ein Testverfahren für die Fliegeruhr einer deutschen entwickelt und diese zertifiziert, erklärte Uhle.

Die FH möchte zusätzlich ihre Aus- und Weitebildung in Belgien bekannter machen und die Angebote in diesem Bereich künftig noch weiter ausbauen. Bislang gibt es lediglich den MBA Entrepreneurship für Gründer.

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