Feuersbrunst verwüstet das Hohe Venn

Von: red/dpa/dapd
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So sah es noch vor wenigen Wochen im hohen Venn aus: verwüstet, schwarz und verbrannt. Aber knapp zwei Monate nach dem Großfeuer kämpft sich das Grün wieder an die Erdoberfläche. Foto: Ralf Roeger

Monschau. Ein Großbrand hat rund ein Fünftel des belgischen Naturschutzgebietes Hohes Venn bei Aachen vernichtet. Das Feuer in dem Hochmoor sei unter Kontrolle, sagte Einsatzleiter Claudy Marchal am Dienstag. Zwei Feuerwehrmänner seien bei den Löscharbeiten leicht verletzt worden. Es sei der größte Brand dort seit 60 Jahren. Rund 1000 Hektar seien vernichtet.

„Zur Brandursache kann man noch nicht viel sagen. Offensichtlich war es eine Unachtsamkeit”, sagte Marchal. Die Behörden schließen Brandstiftung nicht aus. Wegen der extremen Trockenheit war das Venn für Wanderer gesperrt, an den Randbereichen aber begehbar. Nach Angaben des flämischen Rundfunks VRT sind rund 300 Feuerwehrleute im Einsatz. Sie versuchten auch mit Löschhubschraubern, die Flammen zu bekämpfen.

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