Familiensynode: 72 Fragebögen aus dem Bistum

Von: red
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Aachen. 72 ausgefüllte Fragebögen zur Vorbereitung auf die Familiensynode im Vatikan sind beim Bistum Aachen eingegangen.

Die Antworten seien zusammengefasst und zur Weiterleitung nach Rom an die Deutsche Bischofskonferenz gesandt worden, teilte das Bistum am Gründonnerstag mit.

Schwerpunktthema der Antworten ist der Umgang mit wiederverheiratet Geschiedenen. Fast alle Teilnehmer an der Umfrage plädieren für die Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zu den Sakramenten. Das Thema Empfängnisverhütung sei für die Mehrheit der Menschen, die den Fragebogen ausgefüllt hätten, eine persönliche Entscheidung des Paares.

In der Ehe- und Familienpastoral sollten Toleranz, Barmherzigkeit und Selbstverantwortung den Ton angeben. 90 Prozent der Befragten setzten sich für mehr Toleranz und Respekt im Umgang mit homosexuellen Menschen ein. Ihnen dürfe „nicht mit Stigmatisierungen, Ablehnungen oder Verurteilungen begegnet werden“.

Grundsätzlich kritisiert wird die Sprache des Fragebogens. Viele Personen und Gruppen, darunter Schüler, Pastoralteams, Räte der Gemeinschaften der Gemeinden, hätten verwundert und enttäuscht auf die 46 vorgelegten Fragen reagiert, die ihrer Ansicht nach zu kompliziert und zu unverständlich formuliert sind, heißt es in der Mitteilung. Diese Kritik fließe in die Auswertung mit ein.

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