Fall von Milzbrand in Aachen: Ministerium sieht keine Gefahr

Von: ddp
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Aachen/Düsseldorf. Im Raum Aachen gibt es einen bestätigten Erkrankungsfall mit Hautmilzbrand bei einem Heroinkonsumenten. Wie das Düsseldorfer Gesundheitsministerium mitteilte, besteht keine „akute Gefahr für die Bevölkerung”.

Es handele sich um die am wenigsten schwer verlaufende Variante von Milzbrand, die gut mit Medikamenten be­herrscht werden könne.

Das Umfeld des Patienten in Aachen, die Ärzte der Region und die Krankenhäuser seien in­formiert worden, hieß es weiter. Der Mann werde behandelt. Ob der Patient in Lebensgefahr schwebt, ließ das Ministerium offen. Streetworker und Drogenberatungs­stellen seien für das Thema sensibilisiert worden.

Milzbranderkrankungen können den Angaben zufolge unbehandelt zum Tode führen. Daher ist ihr Auftreten meldepflichtig. Es gibt verschiedene Arten von Milz­brand. Die am besten beherrschbare Variante ist der Hautmilzbrand.

Um die Jahreswende hatte es in NRW durch mit Heroin, das mit Milzbrandbakterien verseucht war, einen Todesfall gegeben. Auch aus Schottland waren derartige Todesfälle gemeldet worden.
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