„Extrem hohes Tempo“ für Tod auf A44 verantwortlich

Von: udo
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Unfall A44
Der Wagen schleuderte in eine Böschung, prallte gegen mehrere Bäume und fing sofort Feuer. Der Fahrer verbrannte im Wrack. Foto: Manuela Horrig

Jülich. Der Unfall auf der Autobahn 44 zwischen Jülich-Ost und Titz, bei dem in der vergangenen Woche ein 59-jähriger Sportwagenfahrer starb, ist nach Angaben der Kölner Autobahnpolizei auf „vergleichsweise extrem hohe Geschwindigkeit“ zurückzuführen.

Der gebürtige Aachener, der demnach „nur wenig Erfahrung“ mit seinem Audi R8 hatte, war demnach mit mehr als 200 Stundenkilometern unterwegs, als er von der Fahrbahn abkam. Der hochmotorisierte Wagen raste gegen eine bewaldete Böschung und wurde regelrecht zerrissen. Der Fahrer verbrannte in den Trümmern.

Eine Bodenwelle, über die der Fahrer raste, sei nicht ursächlich für den Unfall, heißt es bei der Polizei und beim Landesbetrieb Straßen.NRW in Gelsenkirchen. Dies war zunächst vermutet worden.

Dass die Unebenheiten auf der Fahrbahn zwischen Jülich und Titz ab Herbst beseitigt werden, stehe nicht im Zusammenhang mit dem Unfall, teilt der Landesbetrieb mit. Auf 15 Kilometern soll die Fahrbahn erneuert werden. Derzeit läuft die Ausschreibung. Ein Tempolimit sei daher nicht geplant.

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