Den Haag - Explosionsgefahr: Albert Heijn ruft Bitterballen zurück

Explosionsgefahr: Albert Heijn ruft Bitterballen zurück

Von: htz
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Albert Heijn
Der Einzelhandelskonzert Albert Heijn ist gezwungen die sogenannten „Bitterballen“ zurückzurufen, da die Fleischkroketten in der Pfanne regelrecht explodieren könnten. Foto: Caroline Seidel dpa/lnw

Den Haag. In niederländischen Küchen explodieren derzeit manche Fleischkroketten. Wer das Produkt der Hausmarke des Einzelhandelskonzerns Albert Heijn in der Pfanne erhitzt, muss damit rechnen, dass die Rind- und Schweinefleischkroketten regelrecht in die Luft fliegen. Mehrere Menschen erlitten schon Verbrennungen.

Albert Heijn hat bereits eine große Rückrufaktion gestartet. Der Einzelhändler nimmt alle seine Fleischkroketten, die ein Haltbarkeitsdatum bis Juni 2017 haben, zurück. Den Kunden wird das Geld erstattet. Die Supermarktkette rief dazu auf, die Kroketten der Hausmarke nicht mehr zu essen.

Es werde derzeit noch untersucht, ob möglicherweise auch ihr Verzehr für den Konsumenten gefährlich sei. Der Konzern räumte ein, dass die mit Paniermehl umhüllten Fleischkroketten explodieren können, wenngleich die Chance relativ gering sei. Den Hersteller der Kroketten hält Albert Heijn geheim.

Panierte Kroketten in länglicher Form und die so genannten „Bitterballen“ also runde Fleischkroketten, sind in den Niederlanden sehr beliebt zum „Borrel“, also einem Aperitif, zu dem Häppchen gereicht werden.

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