Explosion nach Kupferdiebstahl: Täter verurteilt

Von: hau
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Das Gericht in Maastricht sah es als erwiesen an, dass der damals 26-Jährige aus Kerkrade die Explosion eines Heerlener Appartementkomplexes im April verschuldet hat. Foto: Jungmann

Heerlen. Ein Gericht in Maastricht hat den Metalldieb von Heerlen zu fünf Jahren Gefängnis, Zwangstherapie und 3,4 Millionen Euro Schadenersatz verurteilt. Der 27-jährige aus Kerkrade hatte im April dieses Jahres einen Appartementkomplex an der Van Weerden Poelmanstraat in Heerlen in die Luft gejagt, weil er Gasleitungen aus Kupfer gestohlen hatte, die noch in Betrieb waren.

Er war durch Bilder einer Überwachungskamera aufgenommen worden und hatte die Tat gestanden. Die Staatsanwaltschaft hatte noch ein Jahr mehr gefordert, der junge Mann muss seine Drogensucht in einer Klinik behandeln lassen.

Der Gesamtschaden von 3,4 Millionen Euro ist durch die Versicherungen ausgeglichen worden, die das Geld jetzt von dem Mann zurückfordern. Fraglich ist allerdings, ob er den Riesenbetrag jemals aufbringen kann. Außerdem erhielt der 27-Jährige eine weitere Strafe von einem halben Jahr Gefängnis wegen einer Reihe von Diebstählen.

Ein Bauarbeiter, der durch die gewaltige Detonation durch die Luft geschleudert worden war, zeigte sich zufrieden mit dem Strafmaß. Er ist wegen psychischer Probleme noch immer krankgeschrieben.

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