Euro-Fighter zwingen Privatjet zur Landung

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Köln. Reichlich verworren, die ganze Geschichte: Ein aus Nigeria kommender Business-Jet ist am Samstagabend von zwei Euro-Fightern der Bundeswehr im deutschen Luftraum abgefangen und zur Landung auf dem Flughafen Köln/Bonn gezwungen worden.

Jetzt steht er auf dem Flugplatz im Hangar einer Wartungsfirma und wird dort nach Lage der Dinge wohl auch noch eine Weile bleiben.

Die Aktion losgetreten hatte der angebliche Besitzer des Phenom-Jets im britischen Oxford. Er hatte die Maschine bei der Bundespolizei als in Nigeria gestohlen gemeldet, die daraufhin die Bundeswehr einschaltete. Die fackelte nicht lange und eskortierte den Flieger an den Rhein.

In Nigeria hieß es dagegen, alles sei in Ordnung, es gebe einen neuen Nutzungsvertrag, und nach Köln habe man ohnehin gewollt, weil die Maschine dort generalüberholt werden sollte. Wer der rechtmäßige neue Nutzer des Jets ist, war allerdings bisher nicht in Erfahrung zu bringen.

Völlig ahnungslos waren die beiden österreichischen Piloten (41 und 43 Jahre), die den Business- Jet in Nigeria abgeholt und über Algerien nach Köln gebracht hatten. Sie hatten von dem Streit um die Eigentumsverhältnisse nichts mitbekommen.

Die klarste Auskunft kam da noch von der Polizei: „Bis zur Klärung der Nutzungsrechte bleibt die Maschine in Köln.” Es könnte ein paar Tage dauern...

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