Aachen - Euregiobahn-Fahrgäste verärgert

Euregiobahn-Fahrgäste verärgert

Von: cs/gego
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Aachen. Die Deutsche Bahn hat derzeit offenbar massive Probleme, den Betrieb der Euregiobahn störungsfrei abzuwickeln.

Der Aachener Verkehrsverbund (AVV), der über den Verbund des Nahverkehrs Rheinland den Auftrag zum Betrieb der Euregiobahn an die Deutsche Bahn vergeben hat, bestätigte am Dienstag, dass derzeit verstärkt Beschwerdeanrufe bei ihnen eingingen. In unserer Redaktion meldeten sich am Dienstag zwei Betroffene.

Eine junge Eschweilerin opfert wegen massiver Verspätungen seit voriger Woche viele Stunden aus ihrem Überstundenkontingent aus ihrer Tätigkeit als Physiotherapeutin an einem Aachener Krankenhaus. Seit Dienstag, 27. Januar, würde jeden Werktag die Euregiobahn, die gegen sieben Uhr in Eschweiler losfahre, immer wieder auf freier Strecke abbremsen, wieder langsam anfahren und dann erneut abbremsen – die Verspätung habe in Aachen am Ende bei bis zu 50 Minuten gelegen. Die Fahrgäste würden über einen „technischen Defekt“ informiert.

Am Freitag sei dann auch bei der Rückfahrt nach 17 Uhr dieser Defekt aufgetreten. Ein anderer Leser bestätigt diese Schilderung der automatischen Notbremsungen, die er Freitag, Montag und Dienstag bei der Fahrt um 7.24 ab Aachen-Eilendorf erlebt hat. Gegenüber dem AVV bestätigte die Bahn diese „Schritttempo-Fahrten“, wie AVV-Sprecher Markus Vogten sagte. Unserer Zeitung gegenüber konnte ein Bahnsprecher diese Langsamfahrt nur für Montag erklären. Ein Güterzug sei zwischen 3.30 und 6 Uhr auf der Strecke liegengeblieben. Andere Züge hätten auf ein anderes Gleis ausweichen müssen.

Weitere Verspätungen in dieser Woche seien durch Kupplungsprobleme ausgelöst worden. Die Eschweilerin hat auch diese Probleme erlebt, bei denen die Züge ab Stolberg am Ende hintereinander hätten fahren müssen, statt aneinander gekuppelt zu werden. Diese defekten Züge seien seit Dienstagmittag nicht mehr im Verkehr, teilte die Bahn mit.

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