Erstmals wieder mehr Hochzeiten in NRW

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Erstmals wieder mehr Hochzeiten in NRW: 2008 wurden im Land erstmals seit Anfang der 90er Jahre mehr Ehen geschlossen. Foto: dpa

Düsseldorf. Die Hochzeitsglocken scheinen in Nordrhein- Westfalen eine Trendwende einzuläuten: 2008 wurden in NRW erstmals seit Anfang der 1990er Jahre wieder mehr Ehen geschlossen. Mit 81.500 Trauungen verzeichneten die Standesämter eine Zunahme von 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Im Jahr 2007 hatte die Zahl der Hochzeiten den niedrigsten Stand seit dem Zweiten Weltkrieg erreicht. Das teilte das statistische Landesamt in Düsseldorf auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur dpa mit.

Besonders der August trug als beliebtester Hochzeitsmonat zum Anstieg der Eheschließungen bei: Das Schnapszahldatum „08.08.08” schmückt die Heiratsurkunden von fast 3600 Paaren. Nur am 8. August 1988 und 9. September 1999 wurde mehr geheiratet.

Besonders häufig gaben sich die Bewohner des Kreises Coesfeld das Ja-Wort. Der Kreis entpuppte sich mit 6,5 Eheschließungen pro 1000 Einwohner als Hochzeits-Hochburg von NRW. Schlusslicht waren die Bochumer. Sie zeigten sich mit 3,7 Hochzeiten auf 1000 Einwohner besonders heiratsfaul.

Der Freitag blieb 2008 der traditionelle Tag für Eheschließungen. Mehr als die Hälfte aller Trauungen in NRW - 41.600 - fand an einem Freitag statt. Am seltensten gelang es, die Standesbeamten an einem Sonntag zur Arbeit zu bewegen: 83 Paare schafften es dennoch, sich sonntags trauen zu lassen.

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