Dormagen - Erste Behelfsbrücke schließt Lücke auf A 57

Erste Behelfsbrücke schließt Lücke auf A 57

Von: dpa
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Brücke A57
Die Lücke in der vielbefahrenen Autobahn 57 zwischen Köln und Krefeld ist knapp fünf Wochen nach dem verheerenden Feuer unter einer Brücke provisorisch wieder geschlossen. Foto: dpa

Dormagen. Die Lücke in der vielbefahrenen Autobahn 57 zwischen Köln und Krefeld ist knapp fünf Wochen nach dem verheerenden Feuer unter einer Brücke provisorisch wieder geschlossen.

Seit Montag steht eine erste von zwei Behelfsbrücken an der Unglücksstelle. Sie müsse noch fertig montiert werden und eine Fahrbahndecke erhalten, sagte ein Sprecher des Landesbetriebs Straßen NRW in Gelsenkirchen.

Die seit dem Brand Mitte Februar voll gesperrte Autobahn soll bis Ostern wieder befahrbar sein. Die provisorische Brücke wurde in Fahrtrichtung Köln in die Lücke geschoben, die mit dem Abriss der total zerstörten alten Brücke entstanden war. Sie soll bis zu einem Neubau in ein paar Jahren stehen bleiben. So lange gilt an der Stelle allerdings Tempo 60. Der Qualm des Brandes hatte auf der A 57 eine tödlichen Massenkarambolage ausgelöst.

Die Behelfsbrücke wurde 1959 entwickelt. Bundesweit werden zehn solcher Brücken für den Ernstfall in Lagern bereit gehalten. Die am Montag eingeschobene Stahlkonstruktion ist 73 Meter lang und 244 Tonnen schwer. Sie wird später von 10 000 Schrauben gehalten.

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