Mannheim/Köln - Erst zum Jahresende Ergebnisse zu Archiv-Unglück

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Erst zum Jahresende Ergebnisse zu Archiv-Unglück

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Mannheim/Köln. Der Mannheimer Baukonzern Bilfinger Berger erwartet frühestens zum Jahresende Ergebnisse zu den Gründen für den Einsturz des Kölner Stadtarchivs.

„Derzeit gibt es keine neue Erkenntnislage zur Schadensursache”, sagte Vorstandschef Herbert Bodner am Donnerstag in Mannheim. Die Gutachter untersuchten weiter die Unfallstelle.

Der Konzernchef rechnet frühestens zum Jahresende mit Indizien, die Rückschlüsse auf die Ursache zulassen. Unterdessen werde an der Strecke weitergearbeitet. „An der Unfallstrecke geschieht jedoch nichts”, sagte Bodner. Es sei überhaupt nicht daran zu denken, dass es dort weitergehe.

Das Historische Kölner Stadtarchiv war Anfang März eingestürzt - wahrscheinlich wegen der benachbarten U-Bahn-Baustelle. Bilfinger Berger ist einer der Partner der Arbeitsgemeinschaft, die den betroffenen U-Bahn-Abschnitt in Köln baut. Der zweitgrößte deutsche Baukonzern hat eigene Angaben zufolge die technische Federführung und eine koordinierende Rolle.
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