Erhöhte Giftwerte: LKA ermittelt gegen Geilenkirchener Straßenbauer

Von: sim
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Aachen/Düsseldorf. Beim Bau von Straßen und Wegen soll in mindestens sechs Kommunen in NRW Material verwendet worden sein, das unter anderem Blei und Arsen enthiet. Jetzt ermitteln die Staatsanwaltschaften Aachen und Mönchengladbach wegen Betrugsverdachts gegen das Unternehmen aus Geilenkirchen.

 Auch das Landeskriminalamt (LKA) und die Stabsstelle Umweltkriminalität des NRW Umweltministeriums haben sich eingeschaltet.

So weisen zwei Pflasterbetten in Mönchengladbach erhöhte Giftwerte auf. Eine akute Gefährdung gehe nicht davon aus, dennoch hat die Stadt sicherheitshalber ein Aufbruchverbot für die betroffenen Straßen verhängt.

Nach einer vom NRW-Umweltministerium 2012 angestoßenen Umfrage bei den Bezirksregierungen zeichnet sich jetzt ab, dass auch in anderen Städten belastetes Baumaterial verwendet wurde.

Der Kreis Heinsberg hat inzwischen juristische Schritte gegen die Firma eingeleitet, nachdem in Höckelhoven die Haupteinkaufsstraße und in Wegberg zwei Wohngebiete betroffen sein sollen. Weitere Fälle werden aus Grevenbroich, Dormagen und Schwalmtal gemeldet, berichtet die „Rheinische Post“..

Die beschuldigte Firma bestreitet auf ihrer Homepage im Internet die Verwendung hochbelasteter Baustoffe. In einem „selbstständigen Beweisverfahren“ sei nachgewiesen worden, dass alle Werte im zulässigen Bereich lagen.

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