Engpass beseitigt: Vierte Schleuse von Ternaaien eröffnet

Von: hau
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Lüttich. Der belgische König Philippe hat jetzt mit einem Knopfdruck die vierte Schleuse von Ternaaien zwischen Maastricht und Eijsden eröffnet. Die Stelle galt als Engpass, weil sie keine großen Schiffe aufnehmen konnte.

Der Kanal von Ternaaien führt zum Albert-Kanal, der die belgische Städte Lüttich und Antwerpen verbindet. Die knapp 130 Kilometer lange Wasserstraße wurde von 1930 bis 1939 errichtet, überwindet eine Höhendifferenz von 56 Metern und sollte den Anliegern an der Maas einen Zugang zur Nordsee ermöglichen, ohne dabei durch das Gebiet der Niederlande fahren zu müssen.

Die vierte Schleuse in Ternaaien ist 225 Meter lang, 25 Meter breit und kann einen Höhenunterschied von 14 Metern ausgleichen. Mit dem Bau war 2011 begonnen worden, er hat 152 Millionen Euro gekostet. 28 davon kommen von der EU, 10 Millionen haben die Niederlande beigetragen.

Jährlich passieren 25.000 Schiffe die niederländisch-belgische Grenze, durch die Investition können dies jetzt auch größere Exemplare tun. König Philippe fuhr anschließend im Schiff „Provence de Liège“ in den Trilogiport in Lüttich, der für 55 Millionen Euro ein neues Terminal erhalten hat. Durch die Investitionen will Belgien seine Position als großer europäischer Logistigknotenpunkt ausbauen. 

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