„Ende Gelände“: Uni Köln verbietet Tagebau-Protesttraining

Von: gego
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Universität zu Köln
Die Hochschulleitung hat das Aktionstraining in den Räumen der Uni kurzerhand verboten. Archivbild: dpa

Köln/Aachen. Die Universität Köln hat ein für Donnerstagnachmittag geplantes Aktionstraining der „Ende Gelände“-Organisatoren an der Humanwissenschaftlichen Fakultät abgesagt.

Wie ein Hochschulsprecher bestätigte, hatte die Uni durch die Berichterstattung unserer Zeitung erfahren, dass am Donnerstag bei dem Aktionstraining eine Art Anleitung zu zivilem Ungehorsam während einer Anti-Braunkohle-Demonstration im Rheinischen Revier habe vermittelt werden sollte.

Da das Treffen an der Fakultät lediglich als „Infoveranstaltung“ angemeldet worden war, habe die Hochschulleitung das Aktionstraining in den Räumen der Uni kurzerhand verboten.

Bei der „Ende Gelände“-Demonstration Ende August, zu der 4000 Teilnehmer erwartet werden, soll nach Angaben einer Sprecherin „die Infrastruktur der Braunkohleförderung von RWE blockiert“ werden. Auf welche Weise dies geschehen soll, wollte die Sprecherin allerdings nicht sagen.

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