Elf Morde in der Region noch ungeklärt

Von: Manfred Kutsch
Letzte Aktualisierung:
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Aktenberge von ungelösten Mordfällen: Oberstaatsanwalt Albert Balke und Hauptkommissar Klaus Thevis, Leiter der Mordkommission, haben sich nur in einem von elf Kapitalverbrechen damit abgefunden, dass es definitiv nicht mehr lösbar ist. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Seit 1980 kam es zu elf ungeklärten Mordfällen in der Region. Staatsanwaltschaft und Polizei arbeiten die Akten immer wieder aufs Neue ab.

„Wir finden uns nicht damit ab, dass die Täter noch auf freiem Fuß sind”, sagen Oberstaatsanwalt Albert Balke und Klaus Thevis, Chef der Mordkommissionen, gegenüber unserer Zeitung.

Zusätzlich motiviert sehen sich die Ermittler vom Erfolgserlebnis der jüngsten Festnahme und Verurteilung des fünffachen Anhalter- und Frauenmörders Egidius Sch. 18 Jahre nach dessen letzter Tat.

Insbesondere werden die alten Spuren unter sich ständig verändernden Bedingungen geprüft: „Die Fortschritte in der DNA-Technologie geben uns immer wieder neue Ansätze”, so Balke.

In manchen Fällen fehlt - wie ehedem im Fall Sch. - nur noch die Verbindung zwischen dem festgestellten genetischen Fingerabdruck und dem flüchtigen bzw. verdeckt lebenden Mörder.

In einem anderen Fall kennt die Kripo die Identität drei russischer Killer und stellt bald eine Übernahmeersuchen an die Justiz in Sotchi.

Zu den noch ungelösten Kapitalverbrechen kam es in Aachen, Düren, Linnich, Erkelenz, Übach Palenberg und Heinsberg. Die Opfer, acht weiblich und drei männlich, waren zwischen 13 und 77 Jahre alt.
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