Düsseldorf - Elektriker mit Hakenkreuzfahne muss zum Psychiater

Elektriker mit Hakenkreuzfahne muss zum Psychiater

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Düsseldorf. Das Düsseldorfer Landgericht hat einen Elektriker mit Hakenkreuzfahne im Wohnzimmer zum Psychiater geschickt. Das Gericht ordnete am Dienstag an, den 59-Jährigen auf seine Zurechnungsfähigkeit untersuchen zu lassen.

Er hatte die Hakenkreuzfahne so aufgehängt, dass sie für Passanten gut sichtbar war. In erster Instanz war der Mann deswegen zu zwei Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden - wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen.

Das will der arbeitslose Elektriker nicht akzeptieren. Er beruft sich auf die Gestaltungsfreiheit seiner Wohnung. Nach Angaben eines Zeugen hängt die Nazi-Fahne weiterhin am Schrank. Das brachte dem 59-Jährigen inzwischen eine weitere Anklage ein.
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