Eiseskälte hat NRW fest im Griff

Von: dapd-nrw
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Am Wochenende wird es in Nordrhein-Westfalen noch kälter werden. Nach ein wenig Schneefall am Freitag auch im Tiefland können die Temperaturen im Sauerland und Siegerland am Samstag und Sonntag nachts auf bis zu minus 20 Grad Celsius fallen, sagte Karl-Heinz Nottrodt vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Essen am Donnerstag. Foto: dpa

Essen. Am Wochenende wird es in Nordrhein-Westfalen noch kälter werden. Nach ein wenig Schneefall am Freitag auch im Tiefland können die Temperaturen im Sauerland und Siegerland am Samstag und Sonntag nachts auf bis zu minus 20 Grad Celsius fallen, sagte Karl-Heinz Nottrodt vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Essen am Donnerstag.

In ganz NRW wird dann jedoch die Sonne scheinen, sagte er weiter. In den Städten des Rheinlandes werde es wohl am wärmsten sein, etwa minus vier bis fünf Grad erwartet der Meteorologe dort am Tag. In den Innenstädten des Ruhrgebiets werden die Temperaturen sich bei rund sechs bis acht Grad Minus einpendeln. Im Bergland wird es tagsüber bei minus zehn Grad bleiben, nachts fällt das Thermometer dort auf bis zu minus 20 Grad, wie Nottrodt sagte.

Wegen der anhaltenden Kälte plädiert NRW-Sozialminister Guntram Schneider (SPD) für unkonventionelle Hilfe für Obdachlose. In öffentlichen Einrichtungen, U-Bahnschächten oder im Eingangsbereich von Einkaufshäusern sollten die Wohnungslosen toleriert werden, auch wenn die Vorschriften dagegen sprächen, sagte der Minister. Bei den eisigen Temperaturen brauchten Menschen ohne Obdach besonderen Schutz und Solidarität der Gesellschaft.

Aber auch andere Einrichtungen haben mit der Kälte zu kämpfen. Im Kölner Dom beispielsweise hilft etwas Salz, damit das Weihwasser nicht gefriert. Im Duisburger Zoo sind Teichsprudler in Betrieb gegangen, damit Gewässer nicht zufrieren.

Außerdem wurden Heizlampen und warme Unterstände installiert. Elefantenohren etwa dürften der extremen Kälte nicht zu lange ausgesetzt werden, hieß es in einer Mitteilung des Duisburger Zoo. Eisfüchse, Schnee-Eulen, Sibirische Tiger und Arktische Wölfe drehten hingegen jetzt erst richtig auf, erklärte der Zoo.
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