Ein provisorisches Stadtarchiv für Köln

Von: ddp
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Stadtarchiv Köln
Das eingestürzte Kölner Stadtarchiv. Foto: ddp

Köln. Mehr als ein Jahr nach dem Einsturz des Historischen Archivs in Köln erhalten die 60 Mitarbeiter bessere Arbeitsbedingungen. Am Freitag beziehen sie für mehrere Jahre neue Räume am Heumarkt in der Kölner Altstadt.

Bislang hatten die Mitarbeiter sehr beengt im Verwaltungsrathaus gearbeitet.

Der neue Standort bietet auch Raum für Ausstellungen und Vorträge. Zudem soll dort ab dem 27. April ein Digitaler Lesesaal zur Verfügung stehen, in dem Nutzer am Computer recherchieren können.

Außerdem sind alle bereits sicherungsverfilmten und digitalisierten Bestände, meist aus der Zeit vor 1815, einzusehen. Eine Handbibliothek, die die wichtigsten Nachschlagewerke und gängige Standardliteratur zur Kölner Geschichte enthält, steht ebenfalls zur Verfügung.

In dem neuen Ausstellungsraum informiert das Historische Archiv über das Schicksal seiner Bestände, den Stand von Identifikation und Restaurierung und zeigt einzelne Archivalien, hieß es weiter.

Als zweites Provisorium des Historischen Archivs entsteht im Stadtteil Porz das Restaurierungs- und Digitalisierungszentrum. Die dortigen Werkstätten sollen in der zweiten Jahreshälfte fertiggestellt sein.

Neubau bis 2014

Beim Einsturz des Kölner Stadtarchivs und zweier benachbarter Wohngebäude waren am 3. März 2009 zwei Männer getötet und unzählige wertvolle Archivalien verschüttet worden. Die Schuldfrage ist immer noch ungeklärt. Der Neubau des Stadtarchivs soll bis 2014 entstehen.
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