Ein Fahrplan für die Euregio

Von: smb
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Aachen/Vaals. Mit dem Projekt „M3 - Mobilität ohne Grenzen in der Euregio Maas-Rhein” soll der grenzüberschreitende Nahverkehr verbessert werden.

Ein Kernstück ist die neue Internetseite, die unter http://www.mobility-euregio.com zu erreichen ist. Die Seite ist Freizeitportal und Fahrplanauskunft in einem. Sie zeigt, wie man von Monschau nach Gulpen oder von Wegberg nach Kettenis kommt. „Bisher musste man dafür in fünf oder sechs Fahrplanbücher gucken”, so Hans Joachim Sistenich, Geschäftsführer des AVV. Einen einheitlichen Tarif für die Euregio gibt es allerdings noch nicht.

Ab Oktober wird es zunächst den „region3tarif” geben, der für Strecken zwischen Aachen und Belgien gilt und in erster Linie für die etwa 6000 Pendler aus der Deutschsprachigen Gemeinschaft gedacht ist. Bisher galten zwischen Aachen und Eupen zwei Tarife.

Ab Herbst ist das Lösen mehrerer Tickets nicht mehr notwendig. „Das muss unser Ziel für die gesamte Euregio sein”, sagt Sistenich. Er strebt einen verbundübergreifenden Tarif an. Die grenzüberschreitende Mobilität sei eine wichtige Grundlage der euregionalen Entwicklung, wichtig für Arbeitsmarkt und Tourismus. Die Umsetzung des M3-Projektes kostet 3,2 Millionen Euro, die Europäische Union trägt 1,6 Millionen Euro, das Land Nordrhein-Westfalen 500.000 Euro.

Derzeit verhandelt der AVV zudem über ein Kombi-Ticket für die Weltgartenausstellung 2012 in Venlo, das Fahrausweis und Eintrittskarte beinhaltet.
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