„DSDS”: Bohlen steht auf Aachener Sängerin

Von: Robert Esser
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alexandra dsds superstar
Alexandra Jansen aus Aachen tritt zum Casting bei „Deutschland sucht den Superstar” an.

Aachen. Von anderen Kandidaten unterscheidet sie schon, dass bei ihr wirklich keine Schraube locker ist. Alexandra Jansen hat nämlich gerade ihr Vordiplom im Fach Maschinenelemente an der RWTH Aachen mit Bravour über die Bühne gebracht.

Am Mittwochabend, 20.15 Uhr, setzt Dieter Bohlen auf RTL zur Lobeshymne an: „Du bist das beste Mädel an diesem Castingtag!”, wird das Lästermaul der DSDS-Jury frohlocken. Damit steht der 22-Jährigen, die Wirtschaftsingenieurwesen (Fachrichtung Maschinenbau) studiert, wohl der Weg in weitere Casting- und Recallrunden offen. „Deutschland sucht den Superstar” ist im Westzipfel angekommen: mit Alexandra und dem Kandidaten Nelson Sangaré (24), der in Maastricht eingeschrieben ist und lange in Aachen wohnte.

„Da war eine unfassbar lange Schlange, als ich mich letztes Jahr in Köln zum Casting angestellt habe”, erzählt Alexandra. Über das Risiko eines Auftritts vor mehr als sieben Millionen Fernsehzuschauern hatte sie lange nachgedacht: „Ich hab´ mich bei früheren Staffeln einfach nicht getraut. Aber ich wollte mir nicht in zehn Jahren vorwerfen müssen, dass ich eine Chance ausgelassen habe.” Seit ihrem fünften Lebensjahr spielt die gebürtige Honneferin Klavier. Vor der Bohlen-Jury begleitete sie sich am eigenen E-Piano zu Alicia Keys´ Titel „Fallin”. „Super Aussehen, super Stimme”, urteilte der Pop-Titan.

Doch Alexandra bleibt bescheiden. Vom Fernsehauftritt wissen bis jetzt nur die Familie und engste Freunde. Und „ihre” RWTH Big Band. Die 22-Jährige tritt seit 2007 als Sängerin mit der exzellenten Uni-Formation auf. Am vergangenen Samstag absolvierte die charmante Halb-Indonesierin mit der Band einen umjubelten Auftritt im Aachener Jakobshof. Im Dezember trat sie solo bei einer Charity-Aktion auf dem Tivoli auf. Am 2. Februar ist sie live bei der Hochschulsportshow am Aachener Königshügel zu hören.

Ihr Studium will sie der Gesangskarriere aber nicht opfern. „Nach einem dreimonatigen Aufenthalt in Australien gefiel es mir zwar am Anfang in Aachen überhaupt nicht”, erinnert sich die reiselustige Musikerin. „Doch jetzt ist es super. Ich kann die RWTH nur jeder Frau empfehlen - auch wenn die Männerquote in meinem Fach bei 80 bis 90 Prozent liegt.” Die Ausfallquote unter den 34420 Kandidaten, die in 20 deutschen Städten gecastet wurden, ist freilich höher. Und die Frage, ob Alexandra mit Nelson beim ersten Recall (ab Samstag, 30. Januar, 20.15 Uhr) und auf der Reise in die Dominikanische Republik und die folgenden Motto-Shows an Bord bleiben, wird ab Mittwoch vor einem Millionenpublikum beantwortet.
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