Aachen - Drogen-Razzia gegen rechte Szene: Verhafteter war Karl M.

Drogen-Razzia gegen rechte Szene: Verhafteter war Karl M.

Von: mik
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Job erledigt: Nachdem Spezialkräfte die Wohnung in Aachen gestürmt hatten, wurden drei Männer verhaftet. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Bei dem Polizeieinsatz in Aachen-Brand gegen Personen aus der rechten Szene, die mit Amphetamin gehandelt haben sollen, wurde Mitte letzter Woche neben dem bekannten Neonazi Timm M. dessen Bruder Karl inhaftiert, nicht der jüngerer Bruder Robert. Letzteres hatte diese Zeitung am Samstag im Zuge einer Verwechslung gemeldet.

Karl M. war ebenso wie der jüngste der drei Brüder bis zu seiner Festnahme aktiv in der Aachener Gruppe der rechtsextremen „Identitären Bewegung“. Auch er ist seit langer Zeit in der rechtsextremen Szene im Rheinland aktiv und nahm nach Recherchen dieser Zeitung an verschiedenen Aufmärschen teil.

Unterdessen hat der örtliche Ableger der Partei „Die Rechte“ eine Stellungnahme im Internet publiziert, der zufolge Timm M. „ein Partei-Mitglied aus Aachen“ sei. Doch „solange es kein Urteil gibt“ seien er und die anderen Inhaftierten als „unschuldig“ anzusehen. Drogen dulde man in den eigenen Reihen nicht.

Jost Schützeberg, Sprecher der Aachener Staatsanwaltschaft, sagte dieser Zeitung auf Anfrage, alle fünf Personen, die im Zuge der Razzia am 31. Mai festgenommen worden seien, befänden sich weiter in Untersuchungshaft.

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