Dreiländerpunkt: Schock nach dem Großbrand

Von: Günther Sander
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Bild der Zerstörung: Der Eing
Bild der Zerstörung: Der Eingang zum beliebten „Labyrinth” am Dreiländerpunkt ist ein Opfer der Flammen geworden. Die Touristenattraktion ist vorerst geschlossen. Foto: Günther Sander

Vaals. Der großzügige Eingangsbereich des Labyrinths am Dreiländerpunkt im niederländischen Vaals ist in der Nacht von Samstag auf Sonntag Opfer eines Brandes geworden. Das gesamte Gebäude fiel dem Feuer zum Opfer, man geht von Brandstiftung aus.

Der Schaden wird auf etwa 400.000 Euro beziffert.

Sonntagnacht gegen 0.30 Uhr wurde das Feuer entdeckt, mehrere Feuerwehren rückten aus, um noch zu retten, was zu retten ist. Auch die Polizei war vor Ort, nahm die Ermittlungen auf. Lodernde Flammen erhellten den nächtlichen Himmel.

Ton Ooms von der benachbarten Taverne „De Grenssteen” sagte am Montag der AZ vor Ort, die Vaalser Wehr habe ihn nachts angerufen und die Nachricht übermittelt. „Als ich hier ankam, stand bereits alles lichterloh in Flammen”, erzählt er und ist froh, dass das Feuer sich nicht auf die Taverne hat ausbreiten können. Gerade am Dreiländerpunkt sei es für die Wehren nicht ganz einfach gewesen das Feuer zu löschen, denn es gebe Probleme, an Wasser zu kommen.

Trostloses Bild

Auch Geert Drieessen (Generalmanager von Labyrint Drielandenpunt bv) saß am Montag der Schock noch tief in den Knochen. Es sei furchtbar, man könne davon ausgehen, dass es sich um Brandstiftung handele. Driessen ist bemüht, so rasch wie möglich die Internetseiten zu aktualisieren und auf die vorläufige Schließung des Labyrinths hinzuweisen.

Der Eingangsbereich bietet ein trostloses Bild, die zahlreichen Balken sind verkohlt, einige Bäume wurden regelrecht abgebrannt und auch das Mobiliar in dem Hause ist betroffen.

„Überraschen Sie Ihre Gäste mit einem Tag Dreiländerpunkt”, so ist auf dem Prospekt der herrlichen Labyrinthanlage zu lesen. Bekanntlich ist diese am Dreiländerpunkt „die Sensation”, wird gerne von deutschen, belgischen und niederländischen Besuchern aufgesucht. Für sie gab es am Sonntag und auch am gestrigen Montag eine böse Überraschung, denn die Anlage war weiträumig mit einem Bauzaun abgeriegelt, Einlass war nicht möglich.

Ton Ooms sagte, man wolle rasch versuchen, gerade jetzt, wo das herrliche Spätherbstwetter noch anhalte und die Besucher anlocke, einen Noteingang zu installieren. In den Ferien, in der Adventszeit und besonders vor Weihnachten werde das Labyrinth gerne aufgesucht.
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