Diözesanrat: Elterngeld statt Betreuungsgeld

Von: kna
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Köln. Der Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Köln plädiert für eine Ausweitung des Elterngeldes statt der Einführung des Betreuungsgeldes. Das Elterngeld habe sich als Instrument zur Familienförderung bewährt, erklärte das Laiengremium am Dienstag in Köln.

Es biete den Eltern bereits für die ersten 14 Lebensmonate eines Kindes eine gute Grundlage für die Wahlfreiheit zwischen Erwerbs- und Erziehungsarbeit. Daher solle es auf mindestens 24 Monate ausgeweitet werden.

Die Debatte um das Betreuungsgeld belebe Rollenklischees und trage nicht zur Familienfreundlichkeit bei. Weiter forderte der Diözesanrat, bei vermögensrechtlichen Bagatelldelikten das rechte Maß walten zu lassen.

Anlass sind Fälle wie der einer Kassiererin, der wegen Unterschlagung von zwei Pfandbons im Wert von 1,30 Euro nach 30-jähriger Betriebsangehörigkeit fristlos gekündigt wurde. Bei der Beurteilung solcher Delikte müsse die Dauer des Beschäftigungsverhältnisses ebenso berücksichtigt werden wie die Frage, ob es sich um einen Einzelfall handelt. Eine entsprechende Ergänzung des § 626 BGB könne diesbezüglich Klarheit schaffen.
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