Deutlich weniger Fans bei Public Viewings

Von: dpa
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Es darf gejubelt werden: Aachener Fans feiern den 3:2-Sieg der deutschen Elf über Uruguay. Foto: Andreas Steindl

Aachen/Köln/Dortmund. In Nordrhein-Westfalen hat sich die Lust der Fußballfans auf gemeinsames Jubeln am Samstagabend in Grenzen gehalten. Die Veranstalter der großen Public Viewings verzeichneten deutliche Einbrüche bei den Besucherzahlen.

So versammelten sich auf dem Aachener Marktplatz nur rund 2500 anstatt der erwarteten 5000 Fußballfans. In der klimatisierten Kölner Lanxess Arena wurden nur 4500 Menschen gezählt - bei einer Kapazität von 18.000. Die Außenübertragung, die weitere 15.000 hätten verfolgen können, wurde ganz gestrichen. Auf dem Dortmunder Friedensplatz waren es nur 4000 anstatt 15.000. Und auch in die angenehm temperierte Westfalenhalle 4 in Dortmund schafften es nur 2500 - 7000 hätten Platz gehabt.

Die Veranstalter machten zumeist das schwül-hitzige Wetter verantwortlich. Für Aachens Stadtsprecher Hans Poth spielte dagegen die Enttäuschung der Fans über das Nichterreichen des Finales die Hauptrolle: „Ich glaube, die Luft ist raus. Die Enttäuschung war offenbar doch sehr groß nach der Niederlage gegen Spanien”, sagte er.

Bereits am Freitag hatte die Esprit Arena in Düsseldorf die Übertragung des letzten Deutschland-Spiels bei dieser WM abgesagt - wegen geringer Nachfrage. Die Veltins Arena in Gelsenkirchen hatte die Übertragung gar nicht erst angesetzt - weil von vorneherein zu wenig Zuspruch erwartet wurde.

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