Der „Stromer” wird viel Aufmerksamkeit genießen

Von: Berthold Strauch
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Und dieser „Stromer”, der ständig weiterentwickelt wird bis zu einem für nächstes Jahr erwarteten serientauglichen Modell, dürfte auch am Dienstag, 5. Juni, auf dem Katschhof im Herzen der Stadt Aachen zwischen Dom und Rathaus viel Aufmerksamkeit genießen.

Aachen. Elektromobilität und Aachen: zwei Begriffe, die in der Fachwelt einen ausgezeichneten Klang genießen und hohe Anziehungskraft weit über Deutschland hinaus besitzen. Insbesondere die Exzellenz-Universität RWTH trägt mit ihrem immensen Forschungspotenzial dazu bei, dass das Expertenwissen in der dynamisch wachsenden Branche immer weiter wächst.

Und initiiert von Wissenschaftlern des Werkzeugmaschinenlabors (WZL), an ihrer Spitze Professor Achim Kampker, soll auch der praktische Beweis angetreten werden, dass elektrisch angetriebene Fahrzeuge zu einem vernünftigen Preis auf die Straße gebracht werden können. Das Projekt heißt Streetscooter und ist bereits zu einem fahrbereiten Exemplar gediehen.

Und dieser „Stromer”, der ständig weiterentwickelt wird bis zu einem für nächstes Jahr erwarteten serientauglichen Modell, dürfte auch am Dienstag, 5. Juni, auf dem Katschhof im Herzen der Stadt Aachen zwischen Dom und Rathaus viel Aufmerksamkeit genießen. Denn dann findet auf diesem historischen Platz und viel mehr noch im Krönungssaal des Rathauses die zweite Auflage der „Erlebniswelt Elektromobilität” statt.

Hierbei dürften nicht nur Fachbesucher auf ihre Kosten kommen, sondern - bei freiem Eintritt - auch alle Interessierten. Informationen werden überaus reichlich und vielfältig für die Gäste bereitgehalten. Und, was noch wesentlich spannender sein dürfte: Wer will, kann einen Stromer auch selbst durch einen abgesteckten Parcours steuern.

Ein breites Spektrum von E-Mobilen wird dafür bereitstehen. Dazu zählen natürlich nicht allein vierrädrige Exemplare, sondern zum Beispiel auch Pedelecs - jene elektrisch angetriebenen speziellen Fahrräder -, Segways und gleichfalls für die Kinder sogar ein mit Strom betriebenes Bobbycar. Für jeden ist also etwas dabei, um Elektromobilität ganz im Wortsinne „er-fahrbar” zu machen.

Drinnen im Krönungssaal wartet auch eine breite Fülle von aufschlussreichen Angeboten. So präsentieren beispielsweise zahlreiche RWTH-Institute die Resultate ihrer Forschung rund um die Elektromobilität. Vor Ort sind auch Vertreter des Aachener Campusbahn-Projekts.

Los geht die Veranstaltung bereits im 9 Uhr mit der Ausstellungseröffnung. Zudem wartet eine ganze Vortragsserie auf die Besucher. So berichtet etwa um 9.45 Uhr ein Vertreter der Deutschen Post über deren Bemühungen um „bezahlbare Elektromobilität”. Dies verdient aus dem Blickwinkel der Streetscooter-Macher besondere Aufmerksamkeit.

Denn Prof. Kampker, Geschäftsführer der Streetscooter GmbH, arbeitet derzeit mit einem kleinen, schlagkräftigen Team daran, seinen Stromer zu einem elektrisch betriebenen Zustellfahrzeug für die Brief- und Paketauslieferer des Unternehmens aufzurüsten. Schon bald soll ein entsprechender Prototyp zur Verfügung stehen.

Auch Kampker hält zu diesem Thema einen Vortrag, der um 10.15 Uhr beginnt. Und die beiden Professoren der Fachhochschule Aachen, Thomas Ritz und Thilo Röth, referieren ab 10.45 Uhr über „E-Mobilität mit Konzept”. Über den Stand der E-Mobilität „aus der Sicht der RWTH Aachen” äußert sich Prof. Rik de Doncker um 11.15 Uhr. Prof. Stefan Pischinger, Chef des RWTH-Instituts für Verbrennungskraftmaschinen und Geschäftsführer der Aachener Motorenschmiede FEV, berichtet um 12.15 Uhr gleichfalls über aktuelle Forschungserkenntnisse.

Um 15 Uhr beginnt eine Podiumsdiskussion zum Thema „Energieeffizienz in Aachen”, woran auch Oberbürgermeister Marcel Philipp teilnimmt.

Und wer dann immer noch nicht genug hat: Um 18 Uhr beginnt am WZL das Wirtschaftsforum der Bezirksregierung Köln, moderiert von Regierungspräsidentin Gisela Walsken, zum Thema „Bezahlbare E-Mobilität für Kommunen”.
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