„Der Krieg, der uns nicht loslässt“: Buch zum Ersten Weltkrieg

Von: Christina Handschuhmacher
Letzte Aktualisierung:
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„Der Krieg, der uns nicht loslässt“: Das Buch zu unserer Serie „1914“ gibt es ab sofort in Druckform und als E-Book. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Die Geschichte des Ersten Weltkriegs ist eine Geschichte, die auch in unserer Region begonnen hat und sie stark geprägt hat. Der Überfall auf das neutrale Belgien im August 1914, der Bau von Bahnhöfen und des Todeszauns entlang der belgisch-niederländischen Grenze und der Truppenaufmarsch sind nur einige Beispiele.

Ein guter Grund, sich mit der Thematik des Ersten Weltkriegs intensiv zu beschäftigen. Zahlreiche Redakteure, Korrespondenten und Mitarbeiter unserer Zeitung haben sich auf vielfältige Art und Weise mit dem Ersten Weltkrieg auseinandergesetzt – in Interviews, Reportagen, Analysen und Kommentaren.

Die AZ/AN-Serie „1914“ ist bei unseren Lesern auf große Resonanz gestoßen. Deshalb hat die Redaktion entschieden, alle Beiträge der AZ/AN-Serie „1914“ zu sammeln und in einem Buch mit 266 Seiten zu veröffentlichen. Ab sofort ist das illustrierte Sachbuch „Der Krieg, der uns nicht loslässt“ sowohl in gedruckter Form als auch als E-Book erhältlich.

Ergänzt werden die Arbeiten aus unserer Redaktion durch weitere journalistische Texte, Grafiken, historische Bilder und Dokumente. Das Buch gibt dem Grauen Gesichter, damit die Erinnerung an das sinnlose Schlachten lebendig bleibt. Unser Redakteur Udo Kals etwa hat die letzten Lebenswochen des Alsdorfer Landsturmmanns Anton Austen rekonstruiert, der 1915 in der Champagne fiel und dessen letzte Ruhestätte wohl nie gefunden werden wird.

„Der Krieg, der uns nicht loslässt“ beleuchtet die globale und regionale Dimension des Weltenbrands – durch Interviews mit Historikern, durch Spurensuchen auf den Schlachtfeldern und anderen Orten, durch Erinnerungen von Zeitzeugen und Nachfahren, durch Auswertung von Aufzeichnungen.

In unserem Verlag ist ein Buch entstanden, das nicht nur für Historiker interessant ist, sondern für jeden, der verstehen will, was sich vor rund 100 Jahren in der Region abgespielt hat und wie die Geschichte von damals das heutige Zeitgeschehen beeinflusst.

Unser Redakteur Peter Pappert fasst es im Editorial des Buchs so zusammen: „Wozu das Ganze? Weil Geschichte tatsächlich spannend ist. Weil es sich lohnt. Weil sich die Völker besser verstehen, wenn sie verstehen, warum sie sich damals nicht verstanden haben.“

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