Datenpanne an der RWTH aufgeklärt

Von: red
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RWTH Aachen
Die Datenpanne an der RWTH hat einige Konsequenzen nach sich gezogen. Foto: dpa

Aachen. Die Hintergründe der Datenpanne, zu der es am Mittwoch vergangener Woche an der RWTH-Fakultät für Maschinenwesen gekommen ist, sind aufgeklärt.

Als Anhang einer E-Mail wurde eine Liste mit Daten von rund 8000 Bachelorstudenten der Fakultät unter diesen verbreitet. Wie Dekan Jörg Feldhusen in einem Schreiben an die Studenten erklärt, wurde ein „nicht vorgesehenes Tool zur Zusammenstellung der E-Mail-Adressdaten der Studierenden genutzt. Die Liste wurde durch einen Bedienungsfehler versehentlich der Mail an die Bachelorstudierenden angefügt.“

Betroffene Studenten hatten gegenüber unserer Zeitung den Verdacht geäußert, aus der Liste werde ersichtlich, welchem Leistungsspektrum die Studenten jeweils angehören. Dazu heißt es in der Mitteilung des Dekans: „In der Liste sind keine konkreten Notenwerte hinterlegt. Die Sortierung lässt keine Rückschlüsse auf ein leistungsmäßiges Ranking der Studierenden zu, da viele andere wichtige Werte (wie zum Beispiel die Semesterzahl, der gewählte Studiengang oder die Anzahl der erreichten Credit Points) keine Berücksichtigung finden.“ Naturgemäß hätten zum Auswertungszeitpunkt eine Vielzahl von Erstsemesterstudierenden maximal eine Prüfungsleistung abgelegt.

Die Fakultät habe eine Arbeitsgruppe mit der Hochschulleitung, dem Datenschutzbeauftragten, der Fachschaft Maschinenbau sowie der Zentralen Hochschulverwaltung gebildet, um Maßnahmen zu treffen, dass sich ein solcher Vorgang nicht wiederholt, heißt es weiter.

Als erste Konsequenz seien organisatorische Vorkehrungen getroffen worden, sogenannte Massen-Mailings nur noch im „Vier-Augen-Prinzip“ zu versenden. Die Arbeitsgruppe werde darüber hinaus die weiteren Auswirkungen für  die Studierenden prüfen und notwendige Schritte unverzüglich einleiten.

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