CO-Pipeline: Bezirksregierung legt Berufung ein

Von: dapd
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Der Projekleiter der Bayer Material Science, Werner Breuer, steht in Ratingen in einer Absperrstation zur Abriegelung der Kohlenmonoxid-Pipeline des Bayer-Konzerns. Die Pipeline soll Kohlemonoxid zur Produktion von Kunststoffen vom Bayer Standort Dormagen zum Werk nach Krefeld-Uerdingen befoerdern. Laut Beschluss des Verwaltungsgerichtes Duesseldorf sowie des Oberverwaltungsgerichtes Muenster darf die Pipeline jedoch vorlaeufig nicht in Betrieb genommen werden. Foto: Volker Hartmann/ddp

Düsseldorf. Die Bezirksregierung Düsseldorf hat Berufung gegen ein Urteil des Verwaltungsgerichts zum Verbot der Nutzung der umstrittenen Kohlenmonoxid-Pipeline des Chemiekonzerns Bayer eingelegt.

Die Frist für die Begründung der Berufung endet Ende September, wie die Bezirksregierung am Donnerstag mitteilte. Wegen der umfangreichen Prüfung des Urteils beantragte die Behörde, die 2007 grünes Licht für den Bau gegeben hatte, eine Fristverlängerung.

Nach dem Urteil vom Mai darf Bayer die fast fertige CO-Leitung nicht nutzen. Den Richtern fehlte der Nachweis der Erdbebensicherheit. Mit der 67 Kilometer langen Pipeline zwischen Dormagen und Krefeld will Bayer Kohlenmonoxid für die Kunststoffproduktion transportieren. Kritiker befürchten Gasunfälle durch Lecks in der Leitung.
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