Aachen/Warendorf - CHIO richtet Erinnerungsfeier für Hans Günter Winkler aus

CHIO richtet Erinnerungsfeier für Hans Günter Winkler aus

Von: red/
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Hans Günter Winkler
Die Veranstalter des CHIO wollen mit einer Erinnerungsfeier an ihn erinnern: Hans Günter Winkler ist am 9. Juli im Alter von 91 Jahren gestorben.

Aachen/Warendorf. Am Mittwoch, 18. Juli, wird der CHIO Aachen für einen kurzen Moment stillstehen: Im Anschluss an den Turkish-Airlines-Preis wollen die Veranstalter mit einer Erinnerungsfeier des kürzlich verstorbenen Hans Günter Winkler gedenken. „Gemeinsam mit unseren Zuschauern wollen wir diesen großartigen Sportsmann noch einmal feiern und ‚Danke HGW‛ sagen“, sagt Carl Meulenbergh, Präsident des Aachen-Laurensberger Rennvereins e.V.

Gefeiert werden soll so, wie es Hans Günter Winkler gefallen hätte: Mit einer Feier, die sich um die Pferde, den Sport und seine sportlichen Erfolge dreht. Mit dabei sein werden unter anderem die deutschen Equipen, die Bundeswehrreitschule und das Landgestüt Warendorf.

Der legendäre Springreiter war am 9. Juli im Alter von 91 Jahren gestorben. Mit fünf Goldmedaillen ist Winkler der erfolgreichste Reiter der Olympia-Geschichte. Winkler gewann in seiner Karriere außerdem eine Silber- und eine Bronzemedaille.

Berühmt wurde der Reiter vor allem durch seine Ritte mit der Stute Halla bei den Olympischen Spielen 1956. Winkler verletzte sich in der ersten Runde der Einzel- und Mannschafts-Entscheidung so schwer, dass er beim Reiten starke Schmerzen hatte. Obwohl er Halla beim zweiten Durchgang kaum helfen konnte, trug ihn die Stute ohne Fehler zum Doppel-Gold.

Winkler, der oft mit seinem Spitznamen „HGW” gerufen wurde, gewann zweimal den Einzel-Titel bei Weltmeisterschaften. Winkler startete in mehr als 100 Nationenpreisen für die deutsche Mannschaft. Seine Karriere beendete Winkler 1986 in Aachen, wo er dreimal beim CHIO den Großen Preis gewann. Er erhielt später zahlreiche Auszeichnungen, darunter das große Bundesverdienstkreuz. Winkler war viermal verheiratet. Seine letzte Frau Debbie starb 2011 nach einem Reitunfall.

Die Trauerfeier wird am 24. Juli um 14 Uhr im Stadion der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf stattfinden. Dies teilte die Familie am Donnerstag mit.

 

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