„Campus52“: Aus der Studentenwelt und aus der Stadt

Von: Christina Diels
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Am Set: So sieht es aus, wenn Aachener FH-Studenten vom Projekt „Campus52“ für Aachener Studenten eine Sendung drehen. Foto: Campus52

Aachen. Warum müssen junge Leute in Aachen keine klassische Musik fürchten? Wie rüsten sechs Studierende einen Smart zum Elektrofahrzeug um? Wie bringen die Aktiven vom Hochschulsport am Aachener Königshügel ihre Rhönräder zum Rollen? Und was sagt Oberbürgermeister Marcel Philipp zur Kaiserplatzgalerie? Das sind die vier Fragen, die das Team von „Campus52“ in seiner ersten TV-Sendung beantwortet.

Zwölf Studierende des Studiengangs „Communication and Multimedia Design“ der Fachhochschule Aachen haben das Fernsehformat „Campus52“ mit ihrem Professor Frank Hartung im vergangenen Sommersemester ins Leben gerufen: ein Internet-Fernsehen von Aachener Studenten für Aachener Studenten über das Hochschulleben und die Kaiserstadt. Und sie wollen dieses Multimedia-Projekt über die Studienarbeit hinaus weiterführen.

„Wir hoffen, dass sich ‚Campus52‘ dauerhaft hält – ähnlich wie beim Hochschulradio“, sagt Multimedia-Professor Hartung. Und darum sind freiwillige Studenten, die mitgestalten wollen, aufgerufen mitzuarbeiten. „Wir wollen nicht, dass das Projekt abgeschlossen ist, sondern, dass es weiter läuft, auch wenn wir nicht mehr dabei sind“, sagt auch seine Studentin Eileen Wegner.

Und darum suchen Wegner und ihre Kommilitonen weiter Themen, recherchieren vor Ort, filmen, schneiden und produzieren die komplette Sendung in Eigenregie. In jeder Sendung wollen sie dabei vier Kategorien füllen. Unbekannte Forschungsprojekte stellen sie in der Kategorie „Forschung“ vor. Um Neuigkeiten für Aachener Studenten geht es in der Kategorie „Campus“. Aktuelle hochschul- und lokalpolitische Ereignisse sollen die Kategorie „Stimmlage“ bestimmen. Und in der Kategorie „Des Kaisers neue…“ thematisiert die Sendung Lifestyle- und Kulturthemen rund um Aachen und seine Hochschulen. Hartung betont, dass die Sendung nicht nur aus der Hochschule berichten will, sondern auch auf lokale Ereignisse eingehen will, die für die Menschen in der Region bedeutsam sind.

Seit etwa einem Monat ist die erste Folge im Netz auf www.campus52.tv zu sehen. Weitere Sendungen sollen folgen. „Mindestens eine halbstündige Sendung pro Semester soll es werden“, sagt Wegner. Langfristig wollen die Studenten mit dem Regionalsender NRWision kooperieren. Hier soll im neuen Jahr auch die Pilotsendung noch laufen.

Hartung ist überzeugt, dass nicht nur Studierende des Multimedia-Designs von der Mitarbeit profitieren. „Die beteiligten Studierenden lernen, eine Redaktion zu führen wie einen kleinen Betrieb, lernen journalistisch zu arbeiten und sie lernen Produktionstechnik zu beherrschen.“

An der nächsten Sendung arbeitet Hartungs Studenten schon. Wie fühle ich mich als Paintballspieler? Wie sieht es in einem Virtual Reality Raum aus? Was sagt Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar, der in Aachen studiert hat, im Interview? Und was ist in Aachen so problematisch daran, Pfandflaschen in Kästen neben öffentlichen Mülleimern zu sammeln? Das sind die vier Fragen, die das Team von „Campus52“ in seiner zweiten Sendung beantwortet.

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