Bürgermeister in Maastricht stürzt über Sexaffäre

Von: htz
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Onno Hoes
Brisante Details aus den Dialogen mit einem 20-Jährigen kosten Onno Hoes jetzt das Amt. Foto: dpa

Maastricht. Onno Hoes (53), seit 2010 Bürgermeister von Maastricht, hat seinen Rücktritt erklärt und kommt damit einem drohenden Amtsenthebungsverfahren zuvor. Hintergrund dieser Entscheidung ist seine Toy Boy-Affäre mit einem 20-Jährigen, der Gespräche und Sexszenen mit Hoes heimlich gefilmt und einem TV-Magazin verkauft hat.

Brisante Details aus den Dialogen mit dem 20-Jährigen kosten Hoes jetzt das Amt. Er äußerte sich dabei abfällig über die Mitglieder des Stadtrates von Maastricht. Die Mitglieder seien „inkompetent“. Formulierungen wie „absetzen können sie mich nicht“ und man müsse ihn schon mit einem „goldenen Handschlag auskaufen“ empörten die Stadträte.

Während man sie in den Niederlanden demokratisch wählt, werden die Bürgermeister von der Haager Regierung eingesetzt. Hoes will den TV-Sender verklagen und fordert den „Schutz der Privatsphäre“. Bis ein Nachfolger gefunden sei, werde er im Amt bleiben. Bereits im Sommer 2014 war eine ähnliche Affäre zwischen Hoes und einem Toy Boy öffentlich geworden. Sie führte zur Scheidung Hoes‘ von seinem damaligen Ehemann, doch der Stadtrat übte noch Toleranz. Die beiden galten lange Zeit als homosexuelles Glamourpaar der Niederlande.

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