Brennende Leiche in Bahnhofstunnel: Gewaltverbrechen

Von: heck
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Bahngleise glänzen in der Sonne. Foto: dapd

Lüttich/Huy. Nach dem Fund einer brennenden Leiche in einer Unterführung nahe Lüttich am Mittwochmorgen gibt es mittlerweile erste Erkenntnisse zur Identität des Toten. Es handelte sich um einen Mann, der offenbar Opfer einer Gewalttat wurde.

Die menschlichen Überreste waren nach 5 Uhr in einem Fußgängertunnel am Bahnhof von Amay in der Nähe der Stadt Huy entdeckt worden, gut 20 Kilometer westlich von Lüttich. Der Körper stand zu dieser Zeit noch in Flammen.

Herbeigerufene Feuerwehrleute erstickten den Brand, konnten für den Toten aber nichts mehr tun. Die Polizei riegelte das Gelände ab, die Justizbehörden nahmen die Ermittlungen auf. Ein Untersuchungsrichter und der Bürgermeister besuchten den Ort des Geschehens. Die zuständige Staatsanwaltschaft machte zunächst keine näheren Angaben, belgische Medien gingen aber sofort von einem Gewaltverbrechen aus.

Inzwischen steht offenbar fest, dass es sich bei dem Toten um einen Einwohner des Ortes handelt, zwischen 40 und 50 Jahre alt. Der Kopf der Leiche wies Schlagverletzungen auf. Auf den Gleisen wurden Blutspuren gefunden. Die Leiche wurde in die Gerichtsmedizin nach Lüttich gebracht, eine Autopsie wurde für Mittwochnachmittag angesetzt.

Im Bahnverkehr gab es auf dem betroffenen Streckenabschnitt zwischen Lüttich und Namur keine Störungen, auch der Bahnhofstunnel unter den Gleisen wurde wieder freigegeben.

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