Blutbad von Schwalmtal: Anklage fordert lebenslang

Von: dpa
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Mord-Prozess um das Blutbad von Schwalmtal startet
Ein halbes Jahr nach dem Blutbad von Schwalmtal steht der Angeklagte Hans P. (hinten rechts) in Mönchengladbach vor Gericht und weint. Vor ihm sitzen seine Anwälte Michael Rost (links) und Siegmund Benecken. Der 72-jährige Rentner soll kaltblütig zwei Rechtsanwälte und einen Gutachter erschossen haben, als diese für eine Zwangsversteigerung den Wert des Hauses seiner Tochter ermitteln wollten. Nach den tödlichen Schüssen hatte er sich stundenlang in dem Haus verschanzt. Der Mann aus Unna ist wegen dreifachen Mordes und Mordversuchs angeklagt. Foto: Achim Scheidemann (dpa)

Mönchengladbach. Im Prozess um das Blutbad von Schwalmtal hat die Staatsanwaltschaft lebenslange Haft für den 72-jährigen Angeklagten beantragt.

Außerdem solle der Rentner in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht werden, forderte die Anklage am Montag vor dem Landgericht Mönchengladbach. Der Rentner aus Unna hatte gestanden, im August 2009 im niederrheinischen Schwalmtal zwei Rechtsanwälte und einen Immobilien-Gutachter erschossen zu haben. Sie sollten für eine Zwangsversteigerung den Wert des Hauses ermitteln, das der Tochter des Rentners und ihrem Ex-Mann gehörte.

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