Aachen - „Blende 2010”: Wir suchen Ihre schönsten Fotos!

„Blende 2010”: Wir suchen Ihre schönsten Fotos!

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So groß muss Ihr Objektiv gar
So groß muss Ihr Objektiv gar nicht sein, um ein gutes Foto zu schießen: Meist reicht schon eine originelle Idee, ein witziger Schnappschuss oder eine ungewöhnliche Perspektive. Beim Foto-Leser-Wettbewerb „Blende 2010” können Sie Ihr Talent beweisen. Foto: imago/Blickwinkel

Aachen. Klick! Über 1000 Mal in der Sekunde ist dieses Geräusch in Deutschland zuhören. Das Foto ist im digitalen Zeitalter zum Massenprodukt geworden. Zeit, Geduld, die Suche nach dem einen guten Motiv spielt kaum noch eine Rolle. Erst einmal wird einfach alles geknipst. Auswählen kann man ja immer noch.

Das ist Segen und Fluch zugleich. Zwar geht einem kaum noch ein Motiv verloren, doch der Computer quillt hinterher über vor lauter Fotodateien. Das eine, herausragende Bild findet kaum noch Würdigung.
Wir wollen unsere Lesern jetzt wieder animieren, sich Zeit zu lassen für das eine gute Foto. Machen Sie sich vorher Gedanken, lassen Sie sich inspirieren von ihrer eigenen Kreativität und überzeugen Sie unsere Jury, dass Ihr Bild das Beste ist.

Bei dem Fotowettbewerb „Blende 2010” stehen zwei Themen zur Auswahl: Passend zum heißen Sommer „Landlust - Summer in the City”. Und als zweites, etwas stilleres Thema „Warten”.

In der ersten Runde der Blende 2010 wetteifern unsere Leser untereinander. Für die drei besten Fotos zu jedem Thema gibt es eine Medaille und eine Urkunde. Für die zweite Runde schicken wir die Siegerbilder zur Finalrunde an die Wettbewerbsmacher Prophoto GmbH - dort sind „unsere” Fotos dann im Wettbewerb mit Aufnahmen von Lesern aus der ganzen Republik. Erst in der zweiten Runde erhalten die Besten die Chance, einen der 111 Preise zu erringen.

Wer mitmacht, hat die Chance auf Preise im Gesamtwert von über 35.000 Euro. 3000 Euro gibt es für den ersten Sieger, 2500 Euro bekommt der Zweitplatzierte und der Dritte erhält immerhin noch eine Leica Digitalkamera X1 mit Aufstecksucher sowie Bereitschaftstasche.

In diesem Jahr gibt es zudem wieder die Möglichkeit für Jugendliche bis 18 Jahren, an der Auslosung eines Sonderpreises teilzunehmen - gesucht werden Fotos unter dem Motto „das ungewöhnlichste Gruppenfoto”.

LandLust - Summer in the City

Dieser Sommer wird heiß - das muss er einfach nach dem schneereichen und kalten Winter. „Blende 2010”, Europas größter Zeitungsleser-Fotowettbewerb für Amateurfotografen, ist in die nächste Runde gestartet und wird dem Sommer 2010 in jedem Fall ein Denkmal setzen - und alle Fotografen dürfen daran mitbauen: Das Thema heißt „LandLust - Summer in the City” und soll Land, Leute und Wetter miteinander versöhnen. Unser diesjähriges „Blende”-Thema ist ein Aufruf an jeden, seine nahe und entfernte Umgebung mit der Kamera zu entdecken, zu erleben und in Bildern einzufangen.

Morgenstund hat bekanntlich Gold im Mund: An einem Sommermorgen bei Vogelgezwitscher die Umgebung zu durchstreifen, ist ein belebender Start in den Tag. Frühaufsteher schätzen die blaue Stunde, die Zeit der Morgendämmerung, in der es keine Schatten zu geben scheint und kräftige Pastelltöne vorherrschen. Jetzt ist die beste Gelegenheit, mystische Nebelschwaden am Bach einzufangen, den Jogger, wie er an den Wartenden an einer Bushaltestelle vorbeizieht, oder die Straßenbahn auf ihrer ersten Fahrt.

Wegen der langen Belichtungszeiten empfiehlt es sich, um diese Uhrzeit ein Stativ mitzunehmen. Mit dem Sonnenaufgang erwacht die Natur, aber auch das Herz der Stadt beginnt, einen Takt schneller zu pulsieren. Marktkaufleute sortieren ihre bunten Gemüsesorten, auf der Baustelle packen die Arbeiter Würstchen zum Frühstück aus. Auf dem Bauernhof entfleucht die Hühnerschar nach der Nacht im Stall ins Freie. An einer Fassade zieht ein offenes Fenster den Blick auf sich. Vielleicht hängt dort jemand die Betten zum Lüften raus, genießt seinen Kaffee oder zündet sich die erste Zigarette des Tages an. Das sind die Motive, die, gut in Szene gesetzt, Geschichten erzählen und die Jury begeistern werden.

Sonne lacht, Blende 8: Eine Fotografen-Faustregel für den hellen Tag aus der Zeit, als Belichtungsmesser noch nicht Standard waren. Die sichere Belichtung ist bei modernen Kameras deutlich einfacher. Letzte Zweifel lassen sich mit einer automatischen Belichtungsreihe zerstreuen. Natürlich wird der am Badesee herumtollende Hund nicht wegen solcher Variationen noch einmal die gleiche Strecke laufen. Aber gerade für Aufnahmen mit Menschen - der Eisverkäufer im Freibad, die Fans am Rand des Fußballfeldes, die Streetdancer in der Einkaufspassage - macht eine perfekte Belichtung den Unterschied zwischen einem Bild und einem Wettbewerbsfoto.

Steht die Sonne hoch am Himmel, wird Streulicht zur Herausforderung. Objektive von Spiegelreflexkameras rüstet man am besten mit Sonnenblenden (Streulichtblenden) aus, um brillante Aufnahmen zu erhalten. Mit Kompaktkameras ist schon viel gewonnen, wenn man versucht, die Sonne möglichst im Rücken zu haben. Pralle Sonne ist pralles Leben: Wir freuen uns auf Motive wie aus dem Jungbauernkalender. Auf La Dolce Vita - wenn es sein muss auf dem Balkon. Lehnen Sie sich aus dem Fenster, nicht nur im übertragenen Sinn. Die Dachlandschaft einer Stadt ist ein Lebensraum, der mit der Kamera entdeckt werden will, nicht nur, weil dort im Sommer die legendäre Katze auf dem heißen Blechdach umherschleicht.

Der Fotografentag könnte mit einer Tour durch die Innenstadt ausklingen. In Biergärten, Straßencafes und auf Festen tobt jetzt das Leben - nicht nur beim Public Viewing, aber vor allem dann. Wer jetzt nicht mit einem Stativ umherziehen möchte, der ist fast zwingend auf einen Bildstabilisator angewiesen. Wenn man dazu die ISO-Zahl etwa auf 1000 hochregelt, lassen sich noch im Schein eines Lagerfeuers romantische Aufnahmen vom Campingabend machen.

Natürlich spielt sich unser Thema „LandLust - Summer in the City” nicht zwingend vor der Haustür ab. Das Lebensgefühl im Sommer bringen viele Menschen mit ihren Urlaubszielen in Verbindung. Dann zeigen Sie es doch unserer Jury: die Sommerfrische im Hochgebirge, die Poolparty auf der Finca, das Picknick im New Yorker Central Park, und, und, und... Motive gibt es in Hülle und Fülle. Sie müssen von Ihnen nur in Szene gesetzt werden.

Warten

Worauf warten Sie noch? „Blende 2010” läuft und wartet mit einem Thema auf, auf das sich das Warten gelohnt hat: „Warten”. Gut, das waren jetzt ein paar überdeutliche sprachliche Anspielungen, aber das soll auch vor Augen führen, wie verbreitet das Phänomen des Wartens in unserem Sprachgebrauch und im Leben ist. Warten zählt zum Alltag, kündigt oft einschneidende Erlebnisse an und geht deswegen mit starken Emotionen einher. Deswegen ist „Warten” eine Herausforderung beim Deutschen Zeitungsleser-Fotowettbewerb für alle Amateurfotografen, die gerne Menschen oder auch Tiere porträtieren. Und es lohnt sich für alle, sich unserem diesjährigen „Blende”-Thema zu stellen. Sie können nicht nur bei uns gewinnen, sondern auch in der bundesweiten Endausscheidung, wo die Prophoto GmbH Preise im Gesamtwert von über 35.000 Euro ausgelobt hat. Nichts wie ran an die Kamera und unser „Blende”-Thema bildlich umsetzen.

Es gibt das klassische „gelangweilte Warten”, etwa an der Bushaltestelle oder am Bahnhof. Auf diese Art und Weise ausharrende Menschen machen es sich bisweilen bequem, legen die Beine hoch, stöpseln sich Kopfhörer ein und schließen die Augen. Menschen, die fieberhaft auf etwas warten, reißen dagegen die Augen auf, kauen an Fingernägeln oder ziehen ungeduldig an einer Zigarette. Warten kann spannend sein, etwa bei einem Blind Date oder beim wesentlich weniger erotischen Öffnen eines Loses. Warten kann aber auch schlichtweg nerven. Die Kunden in einer Schlange an der Supermarkt-Kasse können davon ein Lied singen. Ebenso jeder Urlauber, der auf dem Weg in den Süden im Stau steht. Und auch der Gast im Restaurant, der seinen Wein schon fast geleert hat und noch immer Ausschau nach dem Hauptgang hält.

Väter warten vor dem Kreißsaal auf die Geburt, Eltern darauf, dass ihre Kinder von der Schule heimkommen - und später als Teenager hoffentlich gesund aus der Disko. Partygänger warten am Silvesterabend auf Schlag zwölf, Gläubige am Petersplatz auf den weißen Rauch, der nicht nur sprichwörtlich dem Warten ein Ende setzt. Menschen erwarten erlösende Nachrichten, etwa mit dem Schwangerschaftstest in der Hand. Schwerstkranke ohne Hoffnung und ihre Angehörigen warten auf die unausweichliche Konsequenz - dieses Beispiel zeigt, wie herausfordernd unser diesjähriges „Blende”-Thema sein kann, schließlich steht der Mensch im Mittelpunkt. Die Kamera stellt eine gewisse plötzliche Nähe zu Fremden her.

Ein paar Tricks helfen: Zunächst ist es unerlässlich, bei einem Thema, das viel mit dem Porträtieren von Menschen in ihrer Situation zu tun hat, diese nicht klein auf einem Bild verschwinden zu lassen. Ran ans Motiv, heißt die Devise. Dazu geht man entweder tatsächlich näher hin oder man zoomt die betreffende Person heran. Letzteres ist empfehlenswert, wenn die Person vor dem Auslösen nicht gestört werden sollte, weil sonst die „Magie des Moments” beim erschrockenen Blick in die Kamera verschwunden wäre. Alternativ kann man freundlich fragen und das überraschte Fotomodell einfach bitten, zu posieren. Um Erlaubnis fragen, kann in keinem Fall schaden, denn dann gibt es keine Irritationen, wenn das Bild später veröffentlicht wird. Bei manchen Porträts wird man die Umgebung - den Wartebereich am Skilift oder den Angelplatz - mit einbeziehen. Das hilft dem Betrachter, zu verstehen, worum es geht. Typische Gesten Wartender sind ein Blick auf die Uhr, Gähnen oder ein verspieltes Zwirbeln der Haare.

Eine gute Alternative zum Menschen sind Tiere. Auch sie harren mitunter geduldig aus. Der Hund kauert hinterm Gartenzaun und fixiert das Ende der Straße, wo doch bald der Briefträger auftauchen müsste. Der Eisbär wartet auf die Eisbärin, die Katze vor dem Mauseloch. Und alle Haustiere vom Guppy bis zur Pythonschlange warten auf „Happahappa”.

Mittlere Objektivbrennweiten sind die erste Wahl, um sich Mensch und Tier zu nähern. Leichte Teles, vielleicht in Form eines hochwertigen Festbrennweitenobjektivs, ermöglichen besonders eindrucksvolle Porträtaufnahmen. Wichtig ist es, viele Bilder bei einer Session zu schießen, damit nicht ausgerechnet auf dem einzigen perfekt belichteten Bild das Modell die Augen zu hat. Pech, wenn dann die Speicherkarte voll ist. Also am besten erst einmal für Platz sorgen oder gleich eine neue, größere Karte reinstecken. Am Computer kann man dann die besten Aufnahmen aussuchen und ruhig auch einmal experimentieren. Das ausdrucksstarke Thema „Warten” lässt sich auch gut in Schwarzweißbildern umsetzen.

Das ungewöhnliche Gruppenfoto

Staatsoberhäupter tun es, Fußballprofis auch, Popstars ebenso und schon im Kindergarten fangen wir eigentlich alle damit an: Wir stellen uns zu Gruppenfotos auf. Solche offiziellen Bilder wirken oft steif und statisch, das muss aber nicht sein. Zeigt uns, wie Ihr Euch und Eure Freunde oder Eure Familie seht und schickt uns „Das ungewöhnliche Gruppenfoto” zum gleichnamigen Jugendthema bei „Blende 2010”.

„Ungewöhnlich” kann alles sein, was nicht den ungeschriebenen Gesetzen für ein „gewöhnliches” Gruppenfoto entspricht. Diese lauten: Die Großen stehen hinten, die kleinen vorne; alle blicken in die Kamera; niemand sticht aus der Gruppe heraus. Na denn: Stellt doch mal die Kleinen nach hinten! Lasst einfach jeden woanders hinsehen! Oder kreiert einen Paradiesvogel mit grellem Outfit, der alle Blicke auf sich lenkt! Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, probieren ist angesagt. Das klappt vielleicht am besten in der Gruppe. Während nämlich sonst der Fotograf von seinem Standpunkt aus für Ordnung sorgt, können sich für „Das ungewöhnliche Gruppenfoto” alle Beteiligten kreativ einbringen und so wie auf einer Theaterbühne eine Geschichte inszenieren. Kleidung und Frisuren sind zwei gute Ansatzpunkte, etwa zur Fußball-WM. Warum nicht zu dritt mit schwarzer, roter und goldener Haarfarbe posieren? Oder auf der Fanmeile mit den farbenfrohen Trikots aus aller Herren Länder?

Ungewöhnlich kann die Art sein, wie Eure Fotomodelle vor der Kamera stehen, wenn sie überhaupt stehen: Sie können genauso gut liegen, kopfüber hängen oder im Handstand ausharren. Statt brav von vorne lassen sich Gruppen prima von oben ablichten oder schräg von unten. In Verbindung mit einer kurzen Weitwinkelbrennweite gibt das eine spannende Froschperspektive. Der so genannte Fischaugeneffekt geht noch weiter. Dabei wirkt die Gruppe dreidimensional verzerrt und wie durch eine Kristallkugel betrachtet. Das gelingt mit einem speziellen Fisheye-Objektiv oder einer entsprechenden Vorsatzlinse.

Auch manche Bildbearbeitungsprogramme bieten eine nachträgliche Verzerrfunktion an. Wo wir schon bei Froschperspektive und Fischaugen sind: Verlegt das Fotoshooting doch ins Wasser. Zeigt uns, wie sich eine Gruppe über Wasser hält - oder auf Tauchstation geht. Ungewöhnliche Gruppenfotos können an ungewöhnlichen Orten entstehen: auf Bäumen, im Flugzeug oder bei einer Höhlentour. Die Gruppe kann sich auf engstem Raum drängen - die berühmte Stehparty in der Telefonzelle. Andersherum kann die Gruppe, wenn Eure Freunde eng beieinander stehen, auch die Weite einer Landschaft betonen.

Experimentiert mit besonders großen Gruppen oder bildet Formen oder Schriftzüge. Oder stellt Szenen der klassischen Malerei, aus Musikvideos oder Kinofilmen nach, etwa als „Piraten der Karibik”. Witzig können echte oder gut inszenierte Pannen sein: Wenn etwa der Selbstauslöser schneller als erwartet losgeht, während der Fotograf noch zurück zu seinem Platz in der ersten Reihe sprintet. Oder wenn sich, wie häufig vor stark besuchten Sehenswürdigkeiten, ein ungebetener Gast ins Bild schiebt.

Wichtig ist dabei immer, dass die Beteiligten wissen, dass Ihr die Bilder zu einem Fotowettbewerb einschickt und diese vielleicht veröffentlicht werden. Umgehen könnt Ihr das, wenn Ihr „Das ungewöhnliche Gruppenfoto” von Tieren oder Figuren schießt. Erdmännchen im Zoo stellen sich freiwillig zu possierlichen Gruppen zusammen. Gartenzwerge lassen sich zu witzigen Runden arrangieren. Warum nicht die sieben Zwerge beim Marsch in den Gemüsegarten fotografieren?

Gruppenbilder für die „Blende 2010” dürfen alles sein, nur nicht langweilig und nicht zu klein. Wenn Ihr Abzüge einschickt, dann am besten keine Bilder im Briefmarkenformat, sondern so groß wie erlaubt. Tüftelt am PC, wie die Aufnahmen am besten wirken. Spielt mit Filtern und mit Hintergründen. Warum nicht die Freunde oder Familie auf eine Wolke stellen? Tauscht Euch am besten in der Gruppe mit Idee und Kritik aus. Und wiederholt das Shooting einfach, wenn Euch noch was Besseres einfällt. Macht doch einfach gemeinsam mit bei unserem Zeitungsleser-Fotowettbewerb - jeder mit seiner Interpretation der Gruppe - und sichert Euch die Chance auf wertvolle Gewinne und tolle Verlosungspreise bei der „Blende 2010”.
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