Bislang 34.000 Waffen bei NRW-Polizei abgegeben

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Waffen / Pistole
Ein Jäger zeigt im Keller seines Hauses eine 9-mm-Pistole. Foto: dpa

Düsseldorf. Zahlreiche Waffenbesitzer in Nordrhein- Westfalen haben die befristete Amnestie zur Abgabe ihrer illegalen Schusswaffen genutzt. Bis Ende November seien fast 34.000 Waffen aller Art abgegeben worden, sagte ein Sprecher des Düsseldorfer Innenministeriums auf dpa-Anfrage.

Damit wurden bereits doppelt so viele Gewehre und Pistolen abgegeben wie im gesamten Vorjahr. 2008 hatte die Polizei in NRW 17.000 Waffen einkassiert.

Das nach dem Amoklauf von Winnenden vom Bundestag beschlossene schärfere Waffenrecht erlaubt die kostenlose und straffreie Rückgabe illegal besessener Waffen bei der Polizei, wenn mit ihnen keine Straftaten begangen wurden. Die Amnestie läuft am Jahresende aus.

„Es werden nicht nur illegale Waffen zurückgegeben”, sagte der Ministeriumssprecher. Manchem Besitzer sei es zu teuer, Gewehre wie vom neuen Waffenrecht vorgeschrieben in besonders gesicherten Schränken aufzubewahren. Waffen aus nicht legalem Besitz stammten unter anderem aus Erbschaften.

Das neue Waffengesetz sieht strengere Kontrollen vor. Außerdem drohen härtere Strafen, wenn die Waffen gesetzwidrig aufbewahrt werden.
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