Bischof Heinrich prangert Macht der Finanzmärkte an
Der Aachener Bischof Heinrich Mussinghoff hat in seiner Predigt in der Jahresschlussandacht am Silvestertag die Macht der „Märkte” angeprangert. Foto: Martin Ratajczak
Es mache ihm Sorge, „dass anonyme Kräfte weltbeherrschende Bedeutung bekommen”, sagte der katholische Geistliche laut vorab verbreitetem Predigtmanuskript am Samstag im Aachener Dom. Hier seien vor allem die Steuerung durch die „Märkte” und Rating-Agenturen zu nennen.
Mussinghoff stellte die Frage nach der Legitimierung dieser Kräfte. Er wies darauf hin, dass es ein „weltweites neues politisches Ordnungssystem” geben müsse. Wirtschaft und Macht müssten so verteilt sein, dass „demokratisch legitimierte Körperschaften die letztlich verbindlich Handelnden” seien. Wirtschaft brauche Ethik, forderte Mussinghoff.
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Mussinghoff stellte die Frage nach der Legitimierung dieser Kräfte. Er wies darauf hin, dass es ein „weltweites neues politisches Ordnungssystem” geben müsse. Wirtschaft und Macht müssten so verteilt sein, dass „demokratisch legitimierte Körperschaften die letztlich verbindlich Handelnden” seien. Wirtschaft brauche Ethik, forderte Mussinghoff.






