Bis zu 40 Prozent der Straßen durch Kälteperiode beschädigt

Von: ddp-nrw
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Straßenschäden durch Dauerfrost
Bis zu 40 Prozent der Straßen sind nach der Kälte beschädigt. Foto: dpa

Köln. Die seit Wochen andauernde Kälteperiode mit Frost und Niederschlägen hat auch die Verkehrswege in Mitleidenschaft gezogen. Bautechnikexperten des TÜV Rheinland schätzen, dass bis zu 40 Prozent der Straßen in Deutschland stark geschädigt sind.

Die Fachleute führten permanent Straßenuntersuchungen durch und kontrollierten dabei weit über 50.000 Kilometer jährlich, teilte der TÜV Rheinland am Freitag in Köln mit. Er riet Autofahrern und Fußgängern, gravierende Schäden den Kommunen zu melden, damit gefährliche Stellen gegebenenfalls schneller gesichert werden können.

„Eintretendes Wasser ist der Feind aller Straßen und Wege”, sagte der Geschäftsfeldleiter Bautechnik bei TÜV Rheinland LGA, Dieter Straußberger. „Bereits durch kleinste, kaum sichtbare Risse dringt Wasser an den vorgeschädigten Stellen ein und weicht den Untergrund auf.” Kommt im Winter Frost hinzu, sprenge das Wasser in den Rissfugen den Asphalt regelrecht auf. Eine hohe Verkehrsbelastung beispielsweise durch Lkw verstärke diesen Effekt.

Durch vorbeugende Maßnahmen könne die Qualität des Straßennetzes verbessert werden. Straußberger riet Kommunen dazu, den Straßenunterhalt langfristig und präventiv zu planen. So zahle sich beispielsweise ein Erhaltungsmanagement aus, bei dem zunächst der Zustand aller Wege erfasst und bewertet wird, um dann deren Mitteleinsatz zielgerichtet zu planen. „Bis zu 30 Prozent Kosteneinsparungen sind dadurch langfristig realisierbar”, sagte Straußberger.

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