Bis zu 30 Prozent weniger Einbrüche in der Region

Von: Marlon Gego
Letzte Aktualisierung:
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Die Zahl der Einbrüche in der Region ist deutlich zurückgegangen. Symbolfoto: dpa

Aachen/Düren/Heinsberg. . Die Einbruchszahlen in der Region sind im ersten Halbjahr 2017 spürbar zurückgegangen. Das haben die Polizeibehörden in Aachen, Düren und Heinsberg am Dienstag auf Anfrage unserer Zeitung mitgeteilt. Die Beamten führen die Entwicklung auf erhöhte Polizeipräsenz, Erfolge gegen einzelne Banden und intensivere Personenkontrollen zurück.

Es sei noch zu früh, von einem dauerhaften Trend zu sprechen, „aber wir sind verhalten optimistisch“, sagte eine Sprecherin der Heinsberger Polizei. Im Kreis Heinsberg sanken die Einbruchszahlen am deutlichsten, im ersten Halbjahr wurde im Kreisgebiet fast 30 Prozent weniger Einbrüche und Einbruchsversuche gezählt als noch in den ersten Halbjahren 2016 und 2015.

Im Kreis Düren sank die Zahl gegenüber 2016 um 18,5 Prozent, in der Städteregion Aachen um 17,5 Prozent.

Auch das Aachener Polizeipräsidium glaubt, dass gezielte Einsätze gegen mobile Einbrecherbanden einen Beitrag zu den rückläufigen Zahlen geleistet haben. Genaue Ursachen für den Trend zu benennen, wäre allerdings Spekulation. Wahrscheinlich ist, dass es eine Vielzahl von Gründen gibt.

So fasste die Münchener Polizei im Frühjahr Mitglieder eines europaweit agierenden Einbrecherclans, zu dem etwa 500 Familienangehörige gehören sollen. Die Ermittler spekulierten, dass dem Clan jeder fünfte Wohnungseinbruch in Deutschland zugerechnet werden könnte. Auch das könnte einer der vielen Gründe sein, warum in der Region die Zahl der Einbrüche zurückgegangen ist. Allerdings ist nach Einschätzung der örtlichen Polizei trotzdem nicht ausgeschlossen, dass die Fallzahlen in der zweiten Jahreshälfte und besonders im Herbst und Winter wieder ansteigen.

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