Aachen - Bezirksverein Aachener Presse ehrt Martin Ratajczak und Rick Takvorian

Bezirksverein Aachener Presse ehrt Martin Ratajczak und Rick Takvorian

Von: mec
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Zwei „Enten“-Preisträger: Rick Takvorian (links) und Martin Ratajczak. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Die „Presse-Ente“ bekommt derjenige, der „hervorragende journalistische Arbeit“ geleistet hat. So ist es beim Bezirksverein Aachener Presse im Deutschen Journalisten-Verband vermerkt, der die Auszeichnung jedes Jahr vergibt. Bei Martin Ratajczak kann man das Kriterium locker durch „lange Arbeit“ ergänzen. Seit 55 Jahren ist der 90-jährige Preisträger als Fotograf für unsere Zeitung unterwegs.

Immer gut gelaunt, überall bekannt und immer ein bisschen schneller als die meisten anderen – dafür steht der Ur-Öcher. Oder wie Laudator Bernd Büttgens, Sprecher der Stadt, sagt: „Er ist impulsiv, klar und zielstrebig – wenn er etwas will, dann kriegt er es auch.“

Beruflich gesehen waren das in erster Linie Fotos. Dazu kann Ratajczak selbst und auch sein Laudator unzählige Geschichten erzählen, etwa von einer Taufe, die extra für den Fotografen noch einmal nachgestellt wurde, weil beim ersten Anlauf die Kamera nicht mitspielte. Oder das Alemannia-Foto von vor rund 20 Jahren, bei dem er beim Elfmeterschießen den zweiten Ball auf dem Spielfeld ablichtete. Oder der Bill-Clinton-Karlspreis 2000, bei dem er es geschafft hatte, bis ganz zur Bühne durchzukommen. „Da hatte ich dann alles, was ich brauchte“, bemerkt Ratajczak dazu schlicht.

Seit 2010 gibt es die „Presse-Ente“ im Doppelpack, die zweite Auszeichnung geht an einen Menschen, der im Interesse der Öffentlichkeit steht. Im Kulturbetrieb der Stadt trifft das schon seit Jahren auf Rick Takvorian zu. „Er macht mit fast kindlicher Freude eigentlich alles mit – wenn man ihn fragt“, sagt Laudatorin Sabine Rother, Redakteurin unserer Zeitung.

Und so ist es: Theater, Musik, das Schreiben spielen eine große Rolle in Takvorians Leben. Aber auch als Barmann und Pizzaverkäufer auf dem Eschweiler Weihnachtsmarkt war der Künstler unterwegs, seine Tanzfestivals im Ludwig Forum haben sich zu Publikumsmagneten entwickelt. Sein Motto dazu: „Bei einer großen Sache darfst du keine Angst haben.“

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