Bezirksregierung: Es gab keinen Druck der Ministerin

Letzte Aktualisierung:

Region. Am 11. Februar 2014 haben wir im Zusammenhang mit der verwaltungsgerichtlichen Auseinandersetzung zwischen der Bezirksregierung Köln und dem suspendierten Aachener Schulrat Norbert Greuel berichtet, dass die Bezirksregierung die Schulratsstelle von Norbert Greuel neu ausgeschrieben habe.

Die Bezirksregierung Köln widerspricht dieser Darstellung und teilt in aller Form mit, dass vielmehr eine zusätzliche neue Planstelle beim Schulamt für die Städteregion Aachen von der Bezirksregierung ausgeschrieben wurde. Norbert Greuel wird jedoch weiterhin auf seiner alten Planstelle geführt.

Die Leiterin der Schulabteilung der Bezirksregierung Köln, Gertrud Bergkemper-Marks, bestreitet nachdrücklich die von uns berichtete Aussage, sie wolle eine Rückkehr von Norbert Greuel auf seine alte Stelle als Förderschulrat nach Aachen unter allen Umständen verhindern. Es seien alleine sachliche Gründe für die Entscheidungen der Bezirksregierung Köln ausschlaggebend gewesen.

Über diese habe jetzt das Verwaltungsgericht Aachen zu urteilen. Sollte das Verwaltungsgericht Aachen in der Sache eine andere Entscheidung treffen, würde sie es nicht als Gesichtsverlust betrachten, wenn Herr Greuel an seine alte Wirkungsstätte zurückkehren könnte.

Der Bezirksregierung Köln ist auch keine Intervention der nordrhein-westfälischen Schulministerin Sylvia Löhrmann bekannt. Die vorläufige Suspendierung sei nicht durch eine Intervention von Frau Ministerin Löhrmann aufgehoben worden. Die Entscheidung habe die Bezirksregierung alleine aufgrund der zu dem Zeitpunkt bekannten Tatsachen getroffen.

Gertrud Bergkemper-Marks weist auch zurück, dass sie eine Intervention der Ministerin als Zumutung empfunden hätte. Die Behauptung unserer Zeitung, die vorläufige Suspendierung von Norbert Greuel sei auch auf Druck von Ministerin Sylvia Löhrmann aufgehoben worden, sei eindeutig falsch und nicht zutreffend.

Eine Sprecherin des Schulministeriums bestätigte auf Anfrage unserer Zeitung, Ministerin Löhrmann sei in diesem Fall „keine Handelnde“ gewesen, habe sich allerdings wiederholt von der Bezirksregierung über den Fall berichten lassen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert