Maastricht - Bewachte Geldautomaten

Bewachte Geldautomaten

Von: hau
Letzte Aktualisierung:

Maastricht. Die Rabobank, das zweitgrößte niederländische Geldinstitut, hat angekündigt, einen Teil ihrer Geldautomaten nachts bewachen zu lassen. Grund ist die zunehmende Zahl von Aufbrüchen, bei der kriminelle Banden immer stärkere Explosionsmaterialien einsetzen.

In den Niederlanden ist die Zahl derartiger brachialer Attacken 2016 auf 79 angestiegen, in der Bundesrepublik wurden 286 Überfälle registriert, fast eine Verdopplung gegenüber dem Vorjahr. Nahezu die Hälfte davon ereignete sich in Nordrhein-Westfalen, das gesamte Grenzgebiet ist stark betroffen.

Die Rabobank will nun besonders die Automaten schützen, die in einem Wohngebäude untergebracht sind. Durch die Verwendung immer stärkerer Sprengstoffe waren nämlich auch heftige Gebäudeschäden entstanden. Außerdem sollen Ausgabegeräte in ländlichen Gebieten durch Security gesichert werden. Diejenigen der landesweit 2000 Rabo-Geldautomaten, die nachts selten oder gar nicht genutzt werden, sollen abgeschaltet und mit Stahlplatten geschützt werden. Landesweit ist das schon bei 35 Geldautomaten passiert, davon vier in der Provinz Limburg.

In dem Ort Horst an de Maas müssen nun Bankkunden kilometerweit fahren, um an Bargeld zu kommen. Aus Sicherheitsgründen sollen die Geräte auf Dauer ganz aus Wohngebäuden entfernt und in Einkaufszentren aufgestellt werden, die nachts geschlossen sind. Bis dahin sollen gefährdete Geräte nachts permanent bewacht oder zumindest durch verstärkte Streifen gesichert werden. Auch die ING-Bank hat angekündigt, die Standorte zu überprüfen.

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