Betrugsvorwurf: Kripo-Beamter tötet sich selbst

Von: red
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Aachen/Düsseldorf. Der 56-jährige Hauptkommissar Jürgen F., gegen den die Aachener Staatsanwaltschaft wegen Betrugsvorwurfs ermittelte, hat sich das Leben genommen.

Der Kripo-Beamte des Düsseldorfer Polizeipräsidiums wurde am Montag in der Nähe seines Wohnortes in Herzogenrath von einem Zug erfasst. „Wir gehen von einem Suizid aus“, sagte Jost Schützeberg, Sprecher der Staatsanwaltschaft, am Dienstag auf Anfrage.

Jürgen F., der in der Landeshauptstadt als Experte für die Bekämpfung von Autodiebstählen galt, war Ende Januar von seinen Dienstpflichten beurlaubt worden, weil die Aachener Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet hatte.

Auslöser war die Anzeige einer 49 Jahre alten Frau aus Aachen. Sie warf dem Hauptkommissar vor, sie beim Kauf eines Kleinwagens im Wert von etwa 4000 Euro betrogen zu haben. F.s Frau handelt mit gebrauchten Autos, ihr Ehemann, so lautet der konkrete Vorwurf, habe im Verkaufsgespräch einen Unfallschaden am Auto verschwiegen – und das auch noch während seiner Dienstzeit.

Die Ermittlungen gegen die Ehefrau laufen laut Schützeberg weiter.

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