Beschädigtes Kölner Archivmaterial wird in Münster gefriergetrocknet

Von: epd
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Während Helfer derzeit versuchen, den immer größer werdenden Berg an geretteten Archivalien zu sortieren (Bild), werden in Münster die ersten Manuskripte gefriergetrocknet. Foto: dpa

Köln/Münster. Eine erste Lieferung von beschädigten Dokumenten aus dem eingestürzten Kölner Stadtarchiv wird am Donnerstag im Archivamt Münster erwartet.

Im Archivamt des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) sollen die Archivalien in einer Gefriertrocknungsanlage behandelt werden, wie der LWL am Dienstag ankündigte.

Durch ein Einfrieren würden nasse Akten vor Schimmel geschützt. In der Gefriertrocknungsanlage würden die Dokumtente einem Vakuum ausgesetzt. Das Eis werde dadurch sofort gasförmig und könne abgesaugt werden.

Auch der Landschaftsverband Rheinland (LVR) kümmert sich um die restauratorische Behandlung von geborgenen Archivalien. Konkret hilft der LVR mit einem Team bestehend aus fünf Restauratoren bei der Bergung und Sicherung des Archivgutes.

Außerdem stellt der LVR Lagerflächen, Transportkisten, Wickelfolien, Staubmasken, Rollpaletten und andere notwendige Materialien zur Verfügung.

In einem nächsten Schritt wird das Technische Zentrum Brauweiler bei Köln die Archivalien reinigen und in der Restaurierungswerkstatt aufarbeiten.

Auch hier geht es den Angaben nach insbesondere um die restauratorische Behandlung von Feuchtigkeitsschäden durch Trocknung oder Gefriertrocknung sowie um die Reparatur mechanischer Schäden wie Risse und Brüche.

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