Belgische Islampartei will Geschlechter trennen

Von: lbe
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Verviers. Eine neue muslimische Partei mit dem Namen „Islam” versucht sich derzeit in Belgien zu etablieren. Nach ersten Erfolgen bei der Kommunalwahl im Oktober sollen Kandidaten für die ostbelgischen Kommunen Verviers und Dison aufgestellt werden.

Bei den Kommunalwahlen war „Islam” im Großraum Brüssel mit drei Kandidaten angetreten, von denen zwei gewählt wurden. Nun will die Partei in weiteren wallonischen Gemeinden die Kommunalpolitik mitgestalten.

Nach Berichten belgischer Medien setzt sich die Islam-Partei auf lokaler Ebene unter anderem für eine räumliche Trennung der Geschlechter in öffentlichen Einrichtungen wie Sporthallen, Bussen und Bahnen ein. Außerdem sollen Kinder zum Ende des Fastenmonats Ramadan schulfrei bekommen. Ziel der Partei sei es nicht, das islamische Scharia-Gesetz nach dem Vorbild einiger afrikanischer Staaten einzuführen, zitiert das belgische Nachrichtenportal Sudinfo.be den Islambeauftragten der Partei, Redouane Ahrouch. „Wir sind für Demokratie.”

Zunächst strebt die Islam-Partei demnach an, Kandidaten zu den Regionalwahlen 2014 und 2018 aufzustellen, unter anderem in den rund 20 Kilometer westlich von Eupen liegenden Städten Verviers und Dison.


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