Belgiens Ministerpräsidenten kennen DG nicht

Von: schl
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In einer Talk-Runde in der flämischen TV-Sendung „Reyers laat” konnten der flämische Ministerpräsident Kris Peeters (links) und sein Amtskollege aus der Region Brüssel-Hauptstadt Charles Picqué auf die Frage nach zwei Gemeinden der Deutschsprachigen Gemeinschaft keine Antwort geben. Foto: belga

Aachen. Peinlicher Fauxpas - und das vor tausenden Fernsehzuschauern: Die Ministerpräsidenten der belgischen Regionen kennen die Deutschsprachige Gemeinschaft (DG) in ihrem Land offenbar nicht besonders gut.

In einer Talk-Runde in der flämischen TV-Sendung „Reyers laat” konnten die Ministerpräsidenten von Flandern, Kris Peeters, der Wallonie, Rudy Demotte, und der Region Brüssel-Hauptstadt, Charles Picqué, auf die Frage nach zwei Gemeinden der Deutschsprachigen Gemeinschaft keine Antwort geben. Die Politiker „können ihre geografische Kenntnis über unser Land noch etwas verbessern”, spottete die Zeitung „Het laatste Nieuws”.

Immerhin waren sich die Spitzenpolitiker einig, dass die vier Regionen Belgiens noch viel voneinander lernen könnten. An der Gesprächsrunde hatte auch Karl-Heinz Lambertz, Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft, teilgenommen. In der Sendung ging es um die Zukunft Belgiens und die Frage nach Eigenständigkeit für die zerstrittenen Regionen.

Die deutschsprachige Gemeinschaft ist die kleinste der drei belgischen Gemeinschaften und besteht aus neun Gemeinden im Osten der Region Wallonie. In ihr leben etwa 74.000 Menschen.
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