Region - Belgien: AKW-Betreiber Electrabel will Tihange 2 und Doel 3 wieder starten

Belgien: AKW-Betreiber Electrabel will Tihange 2 und Doel 3 wieder starten

Von: red
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Immer wieder in der Kritik: Das belgische Atomkraftwerk Tihange. Foto: Andreas Steindl

Region. In den letzten Monaten standen die Atomreaktoren Doel und Tihange wiederholt in den Schlagzeilen. Es gab Sabotage, Risse in der Schutzhülle und immer wieder neue Aussagen, wann die abgeschalteten Reaktoren Doel 3 und Tihange 2 wieder ans Netz gehen. Der Betreiber Electrabel bereitet sich nun auf ein Wiederhochfahren vor - wann genau steht jedoch noch nicht fest.

Laut der flämischen Wirtschaftszeitung „De Tijd“ investierte der Energiekonzern „manche Millionen Euro“, um die Reaktoren wieder starten zu können. Im Mittelpunkt der Bemühungen steht ein neues System zur Steuerung des Kühlwassers, damit die Risse in der Schutzhülle nicht größer werden. Die Zeitung beruft sich dabei auf eine Quelle aus dem Mutterkonzern GDF Suez.

Die Reaktoren wurden im Frühjahr 2014 wegen Rissen im Reaktormantel vom Netz genommen. Die belgische Atomaufsichtsbehörder (Fanc) veröffentlichte vor wenigen Tagen neue Zahlen, wonach die Risse deutlich größer seien als angenommen. Zu einem möglichen Wiederhochfahren der Reaktoren gab es noch kein Statement der Fanc. Die endgültige Entscheidung über die Zukunft der Meiler treffen die zuständigen Föderalregierungen der Flamen (Doel) und der Wallonen (Tihange).

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